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Je'Kel Foster ist 2009/10 Oldenburgs bislang bester Scorer mit 13,7 Punkten pro Partie © imago

Der Meister zieht aus dem Euroleague-Stress Stärke und siegt in Frankfurt. ALBA ist wieder spitze, da auch Bremerhaven siegt.

München - Von Frust keine Spur. Titelverteidiger EWE Baskets Oldenburg hat sich vom Aus in der Euroleague bestens erholt und befindet sich schon wieder in Meisterform.

Drei Tage nach dem Abschied aus der "Königsklasse" feierten die Niedersachsen im Top-Spiel des 20. Spieltages der Basketball-Bundesliga einen eindrucksvollen 75:69 (42:32) bei den Skyliners Frankfurt. (DATENCENTER: Ergebnisse Tabelle)

"Es war ein großer Sieg gegen ein starkes Team", sagte Coach Predrag Krunic nach dem vierten Sieg seiner langen Garde in Folge.

Eisbären setzen Erfolgsserie fort

Doch neuer Spitzenreiter ist ALBA Berlin. Der frühere deutsche Abonnementmeister schlug die LTI Giessen 46ers mit 80:55 (31:25) und feierte dabei im 18. Saisonspiel den 15. Sieg.

Im zweiten Sonntagspiel schlugen die Eisbären Bremerhaven die Paderborn Baskets mit 91:65 (37:39) und sicherten ihren 13. Saisonerfolg ähnlich wie ALBA erst im letzten Viertel. Beim sechsten Sieg der Nordseestädter in Serie ragte Center Bryan Lucas mit 18 Punkten heraus, Kraftpaket Jeff Gibbs verbuchte mit 13 Punkten und 12 Rebounds ein Double-Double.

ALBA ist bei Punktgleichheit mit dem bisherigen Spitzenreiter Telekom Baskets Bonn und Eisbären Bremerhaven nur deshalb vorn, weil es im internen Vergleich mit den beiden Rivalen (alle einmal siegreich untereinander) die beste Korbdifferenz hat.

Mit internationaler Härte

Oldenburgs Coach Predrag Krunic räumte ein, ein wenig Kraft habe seiner Mannschaft nach der starken Vorstellung beim 64:67 gegen Titelverteidiger Panathinaikos Athen in der Euroleague gefehlt. "In Sachen Resultat und Souveränität war von der leichten Müdigkeit glücklicherweise nicht zu viel zu sehen", ergänzte der Bosnier.

Gegen die zuvor viermal unbesiegten Frankfurter legte Je'Kel Foster mit 23 Punkten den Grundstein zum Erfolg. (Stenogramme: 20. Spieltag)

"Heute haben wir uns als Mannschaft präsentiert und versucht, das gute Niveau aus der Euroleague auf die Bundesliga zu übertragen", sagte Jason Gardner (13 Punkte), und Frankurts Ex-Nationalspieler Pascal Roller bestätigte: "Oldenburg hat sehr physisch gespielt. Uns fehlt noch ein Stück zu Spitze."

Koch atmet auf - dank Jordan

Die Telekom Baskets erkämpften ihren 68:62 (37:33)-Sieg beim Aufsteiger Mitteldeutscher BC schwer.

"Aufgrund der Tabellensituation war das ein wichtiges Spiel für uns", sagte Bonns Coach Michael Koch, der sich unter anderem auf die Treffsicherheit von Jared Jordan (15 Punke) verlassen konnte.

Weiterhin in den Playoff-Rängen bewegen sich die Artland Dragons aus Quakenbrück nach dem 77:56 (31:35) gegen EnBW Ludwigsburg aufgrund einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit.

Trier beendet die Talfahrt

Die Schwaben haben die Playoff-Region ebenso in Sichtweite wie die BG Göttingen, welche die Phantoms Braunschweig im Niedersachsen-Derby deutlich mit 86:60 (46:32) besiegte.

"In der Defensive war das heute zu einhundert Prozent eine Mannschaftsleistung", lobte Göttingens Coach John Patrick.

Im Kellerduell des Spieltages beendete TBB Trier seine sportliche Talfahrt nach sechs Niederlagen in Folge mit einem überraschend deutlichen 78:62 (40:29) bei den Giants Düsseldorf, die ihre zweite Heimniederlage in Folge erlitten.

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