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Je'Kel Foster (re.) und Julius Jenkins (li.) werden sich wieder gegenüber stehen © imago

Der 21. Spieltag der BBL steht ganz im Zeichen des Duells Meister gegen Pokalsieger. Auf zwei Spieler kommt es dabei besonders an.

Von Andreas Kloo

München - "Da wird einiges los sein": Nicht nur ALBA Berlins Aufbauspieler Steffen Hamann freut sich auf das Duell mit Meister Oldenburg am Freitag (ab 19.10 Uhr LIVE im DSF und LIVESCORES).

Auch für die Basketball-Fans ist das Duell zwischen Meister und Pokalsieger am 21. Spieltag ein echtes Highlight.

ALBA befindet sich in Topform. Die Berliner feierten zuletzt neun Siege in Folge, von den letzten zehn Auswärtsspielen verlor die Mannschaft von Trainer Luka Pavicevic nur eines.

Und Oldenburg ist in dieser Saison extrem heimstark. Zehn von elf Partien vor eigenem Publikum gewannen die Baskets.

Oldenburg ausgeruht und topfit

Vor dem Prestigeduell mit dem Hauptstadt-Klub haben die Niedersachsen darüber hinaus einen entscheidenden Vorteil. Während ALBA noch am Dienstag im Eurocup bei Le Mans antreten musste, hat Oldenburg eine längere Ruhepause hinter sich, und dürfte topfit in die Begegnung gehen.

Deshalb warnt auch Pavicevic vor der Partie: "Oldenburg hatte zehn Tage Zeit, geht entsprechend ausgeruht und gut vorbereitet ins Spiel und hat damit gegenüber uns einen großen Vorteil auf seiner Seite. Uns erwartet ein in jeder Hinsicht extrem schweres und intensives Spiel."

Mit einem Sieg könnten die Berliner ihre Tabellenführung weiter festigen. Momentan liegen sie mit zwei Punkten Vorsprung vor Bonn an der Spitze. (DATENCENTER: Ergebnisse Tabelle)

Staiger vor ALBA-Debüt

Bis auf Center Adam Chubb stehen Pavicevic in Oldenburg alle Spieler zur Verfügung

Außerdem hat der Coach noch zwei Neulinge in seinem Kader. Zum einen stößt Nationalspieler Lucca Staiger vom US-College Iowa State zu den "Albatrossen".

Bereits seit einer Woche gehört der türkische National-Center Cemal Nalga zur Mannschaft. Nalga kam bereits in LeMans zum Einsatz.

Staiger muss wohl zunächst auf der Bank Platz nehmen. "Er weiß, dass nicht alle anderen einen Schritt zurücktreten, weil er kommt. Das ist auch so mit ihm abgesprochen", stellt Berlins Geschäftsführer Marco Baldi klar.

Jenkins gegen Foster

Im Blickpunkt werden in Oldenburg ohnehin zwei andere Spieler stehen. Auf Berliner Seite ragt derzeit Aufbauspieler Julius Jenkins heraus. Beim 68:63-Sieg in LeMans erzielte er 27 Punkte und entnervte darüber hinaus auch noch den Topscorer der Franzosen Dewarick Spencer, der schließlich nach einem Frustfoul das Feld verließ.

Bei den Oldenburgern ist momentan Je'kel Foster der konstanteste Spieler. Durchschnittlich 14 Punkte pro Spiel erzielte der Point Guard bislang in dieser Saison.

Foster gegen Jenkins - dieses Duell dürfte die Top-Partie wohl entscheiden.

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