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Ademola Okulaja wurde am 10. Juli 1975 in Lagos, Nigeria, geboren © getty

Ademola Okulaja will nach der OP schnellst möglich aufs Parkett zurückkehren. Doch erst wartet die Chemotherapie auf den Patienten.

München - Der an Krebs erkrankte Basketball-Nationalspieler Ademola Okulaja kämpft um seine Rückkehr aufs Parkett.

"Ich möchte auf jeden Fall zurückkommen, setze alles daran. Ich habe mit den Ärzten geredet, die Vorhersagen sind positiv, die OP ist gut verlaufen", sagte der 33 Jahre alte Flügelspieler dem deutschen Basketball-Magazin "Forward".

Okulaja steht beim Bundesligisten Brose Baskets Bamberg unter Vertrag.

Das Härteste kommt noch

Derzeit bekämpft der gebürtige Nigerianer die Krankheit mit einer Chemotherapie.

Okulaja: "Nur vier Tage nach der Diagnose wurde ich operiert. Der Tumor steckt in dem gebrochenen siebten Wirbel. Der Großteil wurde entfernt. Mit der Therapie habe ich erst vor kurzem angefangen. Die Medizin kriege ich intravenös. Ich bin jetzt in Phase 1. Die ist im Gegensatz dazu, was noch auf mich zukommen wird, mild. Wir müssen sehen, wie mein Körper darauf reagiert."

Krebserkrankung eine Herausforderung

Seine Krankheit sei eine neue Herausforderung. Der würde er sich stellen. Und er wolle am Ende weiterleben.

"Ich habe mich vor der Krebs-Diagnose so sehr auf die neue Saison gefreut. Es sollte ein Neustart werden, mit einem neuen Trainer, der ein für mich vorteilhafteres System spielen lässt. Das sind alles sehr wohl Gründe, um schnell zurückzukommen", so Okulaja, der wegen seiner Erkrankung auch auf die Olympia-Teilnahme verzichten musste.

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