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Der 38-jährige Jan Pommer ist bereits seit 2005 Geschäftsführer der BBL © getty

Der BBL-Geschäftsführer zeigt für die Beschuldigungen von Seiten der Berliner kein Verständnis und kündigt Kosequenzen an.

Berlin - Die Kritik von ALBA Berlin an den Schiedsrichtern der Basketball-Bundesliga (BBL) hat für den deutschen Pokalsieger Folgen.

"Es wird eine Strafe geben", kündigte BBL-Geschäftsführer Jan Pommer in der "Berliner Morgenpost" an.

Nach den Regularien der Liga dürfe Kritik an Schiedsrichtern nur intern und nicht öffentlich geäußert werden.

ALBA fühlt sich systematisch benachteiligt und hatte mit dem Rückzug aus übergeordneten Gremien gedroht.

Schiedsrichter in der Kritik

"Es reicht", sagte Geschäftsführer Marco Baldi: "Irgendwann kann man nicht mehr sagen: Weitermachen, es ist uns egal".

Seit zwei Jahren gebe es eine Tendenz gegen ALBA. Der Verein habe immer wieder Videomaterial an die BBL geschickt, doch passiert sei nichts.

Als "abwegig und nicht akzeptabel" bezeichnete Pommer die Vorwürfe Baldis, der Berliner Klub werde seit geraumer Zeit von den Schiedsrichtern benachteiligt.

Den erwogenen Rückzug der Berliner aus allen BBL-Gremien hält der BBL-Geschäftsführer für "wenig hilfreich für ALBA und bedauerlich für die Liga".

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