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Aleksandar Nadjfeji (M.) erzielte gegen seinen Ex-Klub 21 Punkte © imago

Der Favoritenschreck Walter Tigers ist auch gegen die Telekom Baskets nicht aufzuhalten. Nadjfeji und Co. deklassieren die Gäste aus Bonn.

München - Die Telekom Baskets Bonn haben im Rennen um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs eine unerwartete Niederlage eingesteckt.

Der Vizemeister musste sich am 32. Spieltag bei den Walter Tigers Tübingen 76:93 (33:49) geschlagen geben.

Die Gäste fassten zu keinem Zeitpunkt Tritt in der Partie. Durch die zehnte Saisonniederlage bleiben die Bonner mit 54 Punkten hinter Meister Oldenburg (54) und ALBA Berlin (54) auf Platz drei.

Tübingen hat als Elfter 48 Punkte auf dem Konto. Es war ihr 12. Heimsieg im 17. Spiel. (DATENCENTER: Bundesliga)

Nadjfeji bester Werfer

Bester Werfer der Partie war Tübingens Aleksandar Nadjfeji mit 21 Punkten. Der Topscorer verriet gegenüber SPORT1, dass die Erwartungen an das Spiel aus Tübinger Sicht absolut erfüllt wurden.

"Natürlich waren wir entschlossen, das hat man von der ersten Sekunde an gemerkt. Wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ausgang des Spiels und mit dem Verlauf der Saison", erzählt der Serbe.

Tübingen dreht auf

Die Gastgeber zeigten in ihrem letzten Saison-Auftritt vor heimischen Publikum eine Gala-Vorstellung und stellten mit dem 12. Heimsieg einen neuen Vereinsrekord für die Bundesliga auf.

Bonns Trainer Mike Koch wechselte in der 25. Minute seine komplette "Starting Five" aus, aber auch die neue Garde konnte keine Wende gegen starke Tübinger herbeiführen.

Gastgeber bei den Rebounds stark

"Zum einen haben wir zu viele Chancen liegen gelassen, aber unser größtes Problem lag heute in der Defensive", resümiert Koch.

"Tübingen hat uns ausgereboundet, was eigentlich unsere Stärke ist. Dann ist es klar, dass man gegen eine so heimstarke Mannschaft keine Chance hat."

Keine Veränderungen

Dennoch will der Coach keine großen Umstellungen im Training vornehmen. Koch hatte zuletzt seinem Team viel Freizeit eingeräumt. Die Baskets zahlen es ihm derzeit nicht zurück. Es fehlt die Sprizigkeit.

"Die Spieler glauben dem Trainer nicht"

"Natürlich ist so ein Spiel wie heute nicht angenehm. Das werden die Spieler spätestens dann merken, wenn wir uns das ganze Spiel morgen mal auf Video reinziehen. Das ist immer eine schöne Sache, denn die Spieler glauben nie das was der Trainer ihnen erzählt", beklagte Koch.

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