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Göttingens Michael Meeks (gegen Andrew Drevo, l.) musste mit fünf Fouls vom Feld © getty

Die BG lässt beim Viertelfinal-Auftakt Bremerhaven keine Chance. Ein Big Man glänzt. Auch Oldenburg siegt klar - dank der Außen.

Köln - Die EWE Baskets Oldenburg sind mit einer souveränen Vorstellung in die Mission Titelverteidigung in der Beko-BBL gestartet.

Die Mannschaft von Trainer Predrag Krunic, bestes Team der Hauptrunde, setzte sich gegen die Phantoms Braunschweig mit 83:67 (39:35) durch und führt damit in der Best-of-Five-Serie des Play-off-Viertelfinals mit 1:0.

Ebenfalls ihrer Favoritenrolle gerecht wurde die BG Göttingen gegen die Eisbären Bremerhaven. Der Dritte der Hauptrunde gewann das erste Duell mit dem Sechsten mit 91:73 (46:34).

Vize Bonn strauchelt

Knapper ging es zwischen den viertplatzierten Telekom Baskets Bonn und den Brose Baskets Bamberg zu. Der Vizemeister aus Bonn verspielte in der ersten Hälfte einen zwischenzeitlichen Zehn-Punkte-Vorsprung und unterlag am Ende in eigener Halle mit 78:80 (44:43).

96 Sekunden vor Schluss brachte Spielmacher Jared Jordan (neun Assists) die Magentafarbenen mit seinem einzigen Dreier mit 77:74 in Führung. Doch die Franken konterten mit zwei Freiwürfen von Tibor Pleiß, einem Dreier von Reservist Mark Worthington (16 Zähler) und einem Punkt von Brian Roberts.

Topscorer der Partie war Bambergs Pedrag Suput (18 Punkte), bei Bonn kam Tim Ohlbrecht auf 16.

"Zeit, an unseren Schwächen zu arbeiten"

Beim EuroChallenge-Sieger Göttingen ragte Power Forward Dwayne Anderson mit 24 Punkten heraus.

"Zu Hause zu spielen ist ein Riesenvorteil", sagte Phantoms-Flügel Philipp Schwethelm auf SPORT1. Der Nationalspieler gab sich aber unbeeindruckt: "Wir haben jetzt fünf Tage Zeit, an unseren Schwächen zu arbeiten. Das kann eine lange Serie werden."

Bester Mann bei den Gästen war Spielmacher Louis Campbell, der es auf 16 Punkte brachte.

Drei treffsichere Außen

Einzig im ersten Viertel, das Oldenburg 15:22 verlor, hielten die Gäste im Niedersachsen-Duell dagegen.

Sieggaranten beim Meister waren die Außenspieler Rickey Paulding (19 Punkte), Je'kel Foster (17) und Joshua Carter (13). Paulding, Finals-MVP des Vorjahrs, steuerte zudem vier Vorlagen bei.

"Das erste Spiel einer Serie ist immer sehr wichtig, daher freue ich mich über diesen Sieg", lautete das Fazit von Coach Krunic.

Bei den Braunschweig ragte Nationalcenter Yassin Idbihi mit 19 Zählern heraus.

Die Spiele im Stenogramm:

EWE Baskets Oldenburg - NY Phantoms Braunschweig 83:67 (39:35)

Beste Werfer: Paulding (19), Foster (17), Carter (13) für OldenburgIdbihi (19), Goree (12), Cain (11), Hicks (10), Hamilton (10) für BraunschweigZuschauer:3148 (ausverkauft)Playoff-Stand: 1:0

BG Göttingen - Eisbären Bremerhaven 91:73 (46:34)

Beste Werfer: Anderson (24), Jacobson (15), Oliver (14), Rochestie (13) für GöttingenCampbell (16), Martin (13), Brooks (12), Gibbs (11), Schwethelm (10) für BremerhavenZuschauer: 2502Playoff-Stand: 1:0

Telekom Baskets Bonn - Brose Baskets Bamberg 78:80 (44:43)

Beste Werfer: Ohlbrecht (16), Ensminger (14), Bowler (13), Dupree (12), Strasser (11) für BonnSuput (18), Worthington (16), Goldsberry (10), Gavel (10) für BambergZuschauer: 5510Playoff-Stand: 0:1

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