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Frankfurts Quantez Robertson (gegen Julius Jenkins) kam in 29 Minuten nur auf drei Punkte © getty

Die Berliner verlieren zu Hause Viertelfinal-Spiel 1 gegen Frankfurt. Die Innenspieler versagen. Die Gäste machen Ausfälle wett.

München - Ligakrösus ALBA Berlin hat gleich im ersten Playoff-Spiel die Ängste vor einem erneuten vorzeitigen K.o. geschürt.

Die "Albatrosse" verloren vor 9638 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof mit 71:76 (28:30) gegen die Frankfurt Skyliners und gaben dadurch den Heimvorteil in der Best-of-Five-Serie aus der Hand.

Die Berliner, die in den letzten sechs Anläufen viermal das Finale der Beko-BBL verpassten, stehen nun am Donnerstag in Spiel 2 in Frankfurt (ab 17.50 Uhr im LIVESTREAM auf SPORT1.de und LIVESCORES) bereits gehörig unter Druck.

Nur die Guards Julius Jenkins, Rashad Wright (beide 16 Punkte) und Immanuel McElroy, der neben seinen 15 Zählern auch noch zehn Rebounds verbuchte, hielten den Eurocup-Finalisten lange im Geschäft.

Zwiener und Staiger nur Zuschauer

Die Innenspieler enttäuschten dagegen und verloren den Kampf um die Reboundhoheit gegen die Skyliners (32:35), deren wunder Punkt ansonsten oft unter den Körben liegt.

Einen schwarzen Tag hatten auch die Nationalspieler im Berliner Trikot: Philip Zwiener und Lucca Staiger wurden von Coach Luka Pavicevic erst gar nicht eingesetzt, Spielmacher Steffen Hamann blieb in zehn Spielminuten ohne Punkt.

"Zu viele Dreier durch zweite Chancen"

"Es ein großer Sieg für uns. Wir haben unsere Pläne sehr gut umgesetzt und nie aufgegeben", jubelte Frankfurts Topscorer Seth Doliboa (17 Punkte, acht Rebounds).

Der Power Forward traf bei sieben Versuchen vier Dreier und war Teil der Distanz-Attacke, die den Hessen zu Anfang des Schlussviertels einen 53:43-Vorsprung bescherte. Danach wurde das Spiel der Berliner immer kopfloser.

"Glückwunsch an Frankfurt. Sie waren immer einen Schritt voraus und haben einfach zu viele Dreier durch zweite Chancen getroffen", sagte Pavicevic. "Wir waren nicht ruhig genug. Alle Spieler hatten den Willen, aber wir haben zu viele Fehler gemacht."

Das Spiel im Stenogramm:

ALBA Berlin - Frankfurt Skyliners 71:76 (28:30)

Beste Werfer: Jenkins (16), Wright (16), McElroy (15) für BerlinDoliboa (17), Allen (16), Reese (12), McKinney (11) für FrankfurtZuschauer: 9638Playoff-Stand: 0:1

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