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Chris Ensminger (l.) erzielte gegen Bamberg 13 Punkte © imago

Die Telekom Baskets verlieren auch die zweite Play-Off-Partie gegen Bamberg. Einem Bonner bleibt das Verletzungspech treu.

München - Den Telekom Baskets Bonn droht schon im Playoff-Viertelfinale der Beko-BBL das Aus.

Das Team von Trainer Michael Koch verlor bei den Brose Baskets Bamberg 71:83 (40:42) und zog damit drei Tage nach dem 78:80 vor eigenem Publikum auch im zweiten Spiel der Best-of-Five-Serie den Kürzeren.

Die Koch-Truppe erwischte zwar den besseren Start und führte nach zwölf Minuten mit 26:18. Doch dann steigerten sich die Franken in der Defensive und ließen den Gästen zunehmend weniger Platz.

"Wir haben nicht nachgelassen, auch als wir mit acht Punkten in Rückstand waren", sagte Spielmacher Anton Gavel.

Kurzes Comeback von Taylor

Bamberg drehte die Partie und führte zur Halbzeit mit 42:40. In der zweiten Hälfte blieben die Brose Baskets das bessere Team, während Bonn vor allem von der Drei-Punkte-Linie Nerven zeigte.

Zu allem Übel musste der gerade erst von einer Bänderverletzung genesene Bryce Taylor mit einer blutenden Wunde an der Unterlippe vom Feld.

Die Entscheidung fiel beim Stand von 72:68, als Bamberg alle Hoffnungen der Bonner mit einem verwandelten Drei-Punkte-Wurf zunichte machte. "Im dritten und vierten Viertel waren wir dann cleverer, sind zum Korb gegangen und haben Fouls gezogen", erklärte Gavel.

Koch meinte: "Wir hatten zu viele Einzelaktionen und wollten mit dem Kopf durch Wand."

Am Sonntag (ab 16.50 Uhr im LIVESTREAM) benötigt der Vize-Meister nun dringend einen Heimsieg, um im Kampf um den ersten Titel der Vereinsgeschichte nicht erneut vorzeitig auf der Strecke zu bleiben.

Das Spiel im Stenogramm:

Brose Baskets Bamberg - Telekom Baskets Bonn 83:71 (42:40) Beste Werfer: Pleiß (18), Suput (16), Gavel (14), Jacobsen (12), Brown (11) für Bamberg Jordan (15), Ohlbrecht (14), Ensminger (13) für BonnZuschauer: 6800 (ausverkauft).

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