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Derrick Byars hat mit ALBA Berlin das fühe Aus vorerst abgewendet © getty

Die Berliner machen es spannend und müssen gegen Frankfurt in die Verlängerung. Die Brose Baskets Bamberg schalten indes Bonn aus.

Berlin/Bonn - Favorit ALBA Berlin hat im Playoff-Viertelfinale der Beko-BBL um die deutsche Meisterschaft noch einmal den Kopf aus der Schlinge gezogen.

Dem Titelverteidiger EWE Baskets Oldenburg droht das Aus, Vizemeister Telekom Baskets Bonn ist bereits gescheitert.

Die Rheinländer mussten sich im dritten Spiel der Serie "best of five" den Brose Baskets Bamberg mit 82:84 (48:48) geschlagen geben und kassierten damit die entscheidende dritte Schlappe.

ALBA dagegen feierte mit einem 87:76 (71:71, 33:29) nach Verlängerung gegen die Frankfurt Skyliners den ersten Heimsieg gegen die Hessen in der laufenden Saison und verkürzten damit in der Serie auf 1:2.

Göttingen erspielt Matchball

Die Skyliners haben aber nach ihren beiden Auftaktsiegen noch zwei weitere Matchbälle gegen die Albatrosse, den ersten am kommenden Mittwoch (ab 19 Uhr LIVESCORES).

Oldenburg liegt nach der 66:70 (35:32)-Niederlage gegen Braunschweig in der Serie mit 1:2 zurück und muss am Mittwoch auswärts gewinnen, um das Ausscheiden zu verhindern.

Bereits am Samstag hatte sich die BG Göttingen im Duell mit den Eisbären Bremerhaven den ersten Matchball erspielt.

Der EuroChallenge-Gewinner setzte sich im dritten Spiel in heimischer Halle gegen die Eisbären mit 83:78 (40:45) durch und liegt nun mit 2:1-Siegen vorn.

ALBA stark

Taylor Rochestie mit 19 und Dwayne Anderson mit 13 Punkten waren die erfolgreichsten Korbjäger der Göttinger.

Bei den Gästen zeigten sich Jeff Gibbs (16), Louis Campbell (15) und Andrew Drevo (15) treffsicher.

Vor 11.875 Zuschauern in Berlin zeigte ALBA mit dem Rücken zur Wand einen unbändigen Siegeswillen.

Furiose Schlussphase

Spannend verlief die Schlussphase, in der der Frankfurter Aubrey Reese mit der Schlusssirene der regulären Spielzeit durch einen verwandelten Dreier die Verlängerung erzwang.

Dann aber ließen die Berliner nichts mehr anbrennen, nahezu jeder Ball fand sein Ziel. Dagegen schien der Korb für die Hessen ein ums andere Mal wie vernagelt.

Julius Jenkins war mit 22 Punkten bester Berliner Schütze. Übertroffen wurde er jedoch vom Frankfurter Dragan Labovic, der auf 25 Zähler kam.

Bamberg weiter

In Bonn feierten die Bamberger einen verdienten dritten Erfolg, mit dem sie in die Runde der letzten vier einzogen.

Die Franken wirkten wacher und konzentrierter. Beste Werfer der Bonner waren Bryce Taylor und Jared Jordan (beide 19), bei Bamberg war Predrag Suput (21) bester Schütze.

Die Braunschweiger holten in Oldenburg einen verdienten Sieg und profitierten dabei von der schlechten Ausbeute der Gastgeber von der Dreierlinie.

Marcus Goree und Brandon Thomas sammelten für die Phantoms jeweils zwölf Punkte, der Oldenburger Marko Scekic war mit 13 Zählern bester Werfer der Begegnung.

Die Spiele im Stenogramm:

ALBA Berlin - Frankfurt Skyliners 87:76 (33:29)

Beste Werfer: Jenkins (22), Wright (19), Byars (12), Dojcin (11) für BerlinLabovic (25), Reese (20), McKinney (10) für FrankfurtZuschauer: 11.875Playoff-Stand: 1:2

BG Göttingen - Eisbären Bremerhaven 83:78 (40:45)

Beste Werfer: Rochestie (19), Anderson (13), Oliver (12) für GöttingenGibbs (16), Campbell (15), Drevo (15), Schwethelm (12), Brooks (12), für BremerhavenZuschauer: 3700Playoff-Stand: 2:1

EWE Baskets Oldenburg - Phantoms Braunschweig 66:70 (35:32)

Beste Werfer: Scekic (13), Gardner (11) für Oldenburg. - Thomas (12), Goree (12) für Braunschweig Zuschauer: 3148 (ausverkauft) Playoff-Stand: 1:2

Telekom Baskets Bonn - Brose Baskets Bamberg 82:84 (48:48)

Beste Werfer: Taylor (19), Jordan (19), Ohlbrecht (15), Ensminger (10) für Bonn. - Suput (21), Gavel (16), Goldsberry (15), Brown (11) für BambergZuschauer: 5810Playoff-Stand: 0:3

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