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Aubrey Reese und die Skyliners müssen sich deutlich steigern © getty

In Frankfurt herrscht nach der Niederlage in Bremerhaven große Ernüchterung. Trainer Herbert kritisiert seine Mannschaft.

Köln - Die Skyliners wollten hoch hinaus und fielen tief.

Nach dem Viertelfinal-Coup, als die Frankfurter den Titelfavoriten ALBA Berlin aus dem Rennen geworfen hatten, mussten sich die Hessen zum Auftakt des Playoff-Halbfinales der Beko BBL bei den Eisbären Bremerhaven deutlich mit 58:75 geschlagen gegeben und sich deutliche Kritik ihres Trainer Gordon Herbert anhören.

"Der Wille zu Siegen war beim Gegner größer als bei uns. Das hat mich enttäuscht", meinte der Coach.

Die Frankfurter benötigen im zweiten Duell der "Best-of-Five"-Serie am Donnerstag (17.45 Uhr live im TV auf SPORT1) ebenso eine Leistungssteigerung wie die Phantoms Braunschweig, die ebenfalls auswärts bei den Brose Baskets Bamberg 77:86 verloren (Video).

"Wir haben zumindest alles versucht"

Doch deren Coach Sebastian Machowski zeigte Verständnis: "Wir haben zumindest alles versucht." Die zweite Partie gegen die Franken steigt bereits am Mittwoch (18 Uhr live im TV auf SPORT1).

Den Niedersachsen bleibt nur ganz wenig Zeit, um sich zu regenerieren.

Die Vorzeichen sind ähnlich wie im Viertelfinale, als die Braunschweiger gegen den entthronten Meister EWE Baskets Oldenburg ihre erste Auswärtspartie deutlich verloren - und dann drei Spiele in Folge gewannen.

"Start verschlafen"

"Ob du mit zehn oder mehr Punkten in Spiel eins verlierst, ist für die Serie letztendlich egal", glaubt Machowski und ergänzt: "Wir werden alles geben, um Spiel Nummer zwei in ausverkaufter Halle zu gewinnen. Wie gegen Oldenburg bleibt unser Primärziel, ein zweites Heimspiel für uns und unsere Fans herauszuholen."

Die Braunschweiger haben ihre Lehren aus dem ersten Aufeinandertreffen am Pfingstmontag in der mit 6800 Zuschauern ausverkauften Bamberger Arena gezogen.

"Wie in der regulären Saison haben wir in Bamberg den Start verschlafen. Das darf uns natürlich morgen nicht noch einmal passieren", sagte Machowski.

Roller glaubt an Ausrutscher

Einen Tag später müssen sich die Skyliners bei den Eisbären in Bremerhaven warm anziehen.

"Das erste Spiel war ein Weckruf für das Team. Wir müssen und werden mehr Einsatz zeigen im nächsten Spiel. Ich schaue nach vorne", sagte Coach Herbert.

"Es kann in einer Playoff-Serie immer passieren, dass man bei einem Spiel mal völlig neben sich steht. Bremerhaven spielte mit sehr viel Selbstvertrauen und traf wichtige Würfe", resümierte Forward Seth Doliboa.

Ex-Nationalspieler und Routinier Pascal Roller glaubt an einen Ausrutscher am Pfingstmontag: "Die Niederlage war enttäuschend, aber noch ist die Serie nicht verloren. Wir wissen, dass wir besser spielen können."

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