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Bambergs Gavel (r.) im Zweikampf mit Braunschweigs Schaffartzik © imago

Bamberg muss nach dem Sieg in Spiel eins nach Braunschweig. SPORT1-Experte Stephan Baeck blickt auf die Partie.

Von Hardy Heuer

München - Spiel eins ist gewonnen, nun muss der nächste Schritt her.

Dank des 86:77 (50:38)-Heimerfolgs über die New Yorker Phantoms im ersten Playoff-Halbfinalspiel der Beko BBL gingen die Brose Baskets mit 1:0 in Führung (Video).

In Braunschweig soll nun in Spiel zwei (18 Uhr live im TV auf SPORT1) der nächste Sieg gelingen.

Bambergs Trainer Chris Fleming warnt jedoch sein Team: "In Braunschweig zu gewinnen, ist nicht leicht. Oldenburg hat es nicht geschafft, daraus hat Braunschweig sein Selbstvertrauen für die Serie gewonnen."

Bamberg im Vorteil

Für SPORT1-Experte Stephan Baeck ist Bamberg jedoch der Favorit:

"Ich habe meine Zweifel, ob Braunschweig gegen Bamberg gewinnt, weil ich die Bamberger deutlich stärker einschätze. Man muss auch sagen, dass sie in den in den letzten Monaten auf einer wahnsinnigen Konstanz schwimmen und den Druck immer hoch halten."

Vor allem ein Zweikampf ist dabei für Baeck entscheidend.

Gavel gegen Schaffartzik

"Das Duell Gavel gegen Schaffartzik ist für mich sehr entscheidend. Die beiden haben zusammen bei Giessen gespielt und kennen sich sehr gut. In den letzten Spielen der Saison hatte Gavel eindeutig die Nase vorne, was ich für den Bamberger Sieg als sehr wichtig betrachte."

Damit Braunschweig wieder Oberwasser bekommt muss besonders von ihrem Point Guard mehr kommen.

"Schaffartzik muss versuchen, die Fäden zu ziehen und das spiel der Braunschweiger beruhigen. Aus der eigenen Verteidigung muss schneller herausgespielt werden, um sich einfache Punkte zu ermöglichen, die die Braunschweiger einfach brauchen", erklärt Baeck.

Für den Sieg im ersten Spiel war nicht nur der gute Start im ersten Viertel wichtig.

Jacobsen entscheidend

"Ich glaube nicht, dass das erste schwache Viertel von Braunschweig entscheidend war, sondern, dass Bamberg extrem stark und fokussiert war. Den guten Start ermöglichte vor allem Casey Jacobsen, der wirklich brannte. Bamberg ist einfach über Braunschweig hinweggerollt", stellt er fest.

Baeck sieht für Braunschweig durchaus Chancen: "Sie kennen die Situation durch die Serie gegen Oldenburg und hoffen wieder auf so eine Leistungssteigerung. In der zweiten Halbzeit sah es dann doch schon deutlich besser aus."

Die Bamberger werden auf jeden Fall auf ihre Fans setzen können. Über 100 Anhänger werden die Reise nach Braunschweig antreten, um die Brose Baskets zu unterstützen.

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