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Die Skyliners führen mit 2:1 gegen Bremerhaven und haben im vierten Spiel Matchball © getty

Die Skyliners haben in Spiel vier Matchball gegen Bremerhaven. An das mögliche Finale gegen Bamberg denken die Hessen noch nicht.

Von Christian Stüwe

München - Nur noch ein Schritt fehlt den Frankfurt Skyliners zum Einzug ins Finale um die Deutsche Meisterschaft.

Im Finale wartet Bamberg, mit einem Sieg gegen die Eisbären Bremerhaven könnten die Hessen (ab 17.50 Uhr live im TV auf SPORT1 und LIVESCORES) das Traditionsduell im Endspiel der Beko BBL perfekt machen.

Doch zunächst steht Spiel vier gegen die Eisbären auf dem Programm. Nachdem Frankfurt in Bremerhaven die Gastgeber mit 79:53 demontierte, dürften diese auf Wiedergutmachung aus sein.

"Die Serie ist noch nicht vorbei und die Eisbären werden hungrig in Frankfurt antreten", glaubt Shooting Guard Grayson Moyer.

Schon zweimal im Finale aufeinandergetroffen

Bereits 2004 und 2005 spielten Frankfurt und Bamberg im Finale gegeneinander. Im ersten Jahr gewannen die Hessen, im zweiten Bamberg. Nun scheint eine Neuauflage zum Greifen nah.

Doch Frankfurts Coach Gordon Herbert will noch keine Gedanken an das mögliche Endspiel verschwenden und die komplette Konzentration zunächst auf das Spiel gegen Bremerhaven lenken.

Frankfurt: Helm auf und durch

"Wir gehen dieses Spiel an wie Bauarbeiter, die morgens ihren Helm aufziehen und zur Arbeit gehen", sagt Herbert vor der vierten Partie der Halbfinal-Serie: "Bremerhaven ist ein Team, das niemals aufgibt."

Fraglich ist der Einsatz von Aufbauspieler Aubrey Reese. "Wenn einer der besten Spieler verletzt ist, muss das Team zusammen rücken", fordert Herbert.

Seth Doliboa will vor dem letzten Schritt erst gar keinen Bammel aufkommen lassen: "Wir dürfen jetzt keine Angst haben. Beim Teambuilding in Mallorca vor den Playoffs haben wir uns von einem Berg abgeseilt. Mit derselben furchtlosen Einstellung müssen wir in dieses Spiel gehen."

Kämpferische Eisbären

Die Eisbären geben sich vor dem Spiel kämpferisch und wollen die Schmach vom Sonntag auswetzen.

"Unsere Leistung am Sonnabend sollte Motivation genug sein, um es morgen besser zu machen", sagt Trainer Doug Spradley.

"Ich habe den Jungs gesagt, dass wir uns so nicht aus den Playoffs verabschieden können. Wir werden alles tun, um ein fünftes Spiel in Bremerhaven zu erzwingen", erklärte der Coach weiter.

Spradley hofft auf die Bank

Im dritten Spiel wirkten die Norddeutschen angeschlagen und müde. Deshalb hofft Spradley vor allem auf die Akteure aus der zweiten Reihe.

"Ein Team besteht nicht nur aus fünf Spielern. Man braucht Impulse von der Bank und ich hoffe, dass diese am Dienstag auch kommen. Ansonsten wird es schwer für uns", weiß Spradley.

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