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Bambergs Casey Jacobsen (l.) zog in Spiel 1 trotz enger Bewachung von Robertsvon beherzt zum Korb © imago

Frankfurt will in Spiel 2 der Finals gegen Bamberg nachlegen. Roller nennt Erfolgsgründe. Die Gäste sind heiß auf Revanche.

Frankfurt - Nach dem verpatzten Auftakt wollen die Brose Baskets Bamberg im zweiten Finalspiel der Beko BBL (ab 19:20 Uhr live im TV auf SPORT1 und LIVESCORES) bei den Skyliners Frankfurt die Revanche.

Bei der 63:65 Niederlage in der mit 6800 Zuschauern ausverkauften "Frankenhölle" war der Pokalsieger am vergangenen Sonntag in der Serie Best of Five überraschend mit 0:1 in Rückstand geraten. Jetzt soll der Ausgleich her.

"Es ist enttäuschend, wie wir das Spiel verloren haben. Wir haben aber unseren Optimismus deshalb nicht verloren und werden am Mittwoch die Antwort geben. Wir glauben fest an einen Sieg", sagt Coach Bambergs Chris Fleming.

Frankfurt trotzt den Strapazen

Für seine Mannschaft war es in den Playoffs der erste Dämpfer, nachdem die Baskets auf dem Weg ins Finale die Telekom Baskets Bonn und Phantoms Braunschweig jeweils mit 3:0 ausgeschaltet hatten. Und Bambergs Topscorer Pedrag Suput verspricht: "So schlecht wie am Sonntag werden wir in Frankfurt nicht noch einmal spielen."

Doch die Skyliners gehen ihr erstes Heimspiel der Serie nicht wie das Kaninchen vor der Schlange an: "In Spiel 2 müssen wir noch mehr Intensität und Energie zeigen. Wir können noch viel besseren Basketball spielen", sagt der Frankfurter Trainer Gordon Herbert.

"Ich mag, wie wir gekämpft haben", bemerkt er zum Auftaktsieg vom Sonntag. Den Skyliners waren bei der Neuauflage des Pokalfinals, das sie im April mit 75:76 gegen die Bamberger verloren hatten, die kräftezehrenden Playoff-Runden gegen den Topfavoriten ALBA Berlin (3:1) und gegen die Eisbären Bremerhaven (3:2) kaum anzumerken.

Spiel 3 binnen Minuten ausverkauft

"Unser Zusammenhalt ist sehr stark und wir glauben an unsere Stärken", erläuterte Backup-Spielmacher Pascal Roller, dessen Penetrations die Bamberger Abwehr ein ums andere Mal in Verlegenheit brachten.

"Vielleicht brauchten wir diese Niederlage, um wieder auf den Boden der Tatsachen zu kommen. Jetzt fahren wir konzentriert nach Frankfurt, um die Serie auszugleichen", hält Bambergs Power Forward Mark Worthington dagegen.

Rückendeckung bekommen die Franken am Main von fast 500 Fans. Für das dritte Finale am Sonntag in Bamberg (ab 15:15 Uhr live im TV auf SPORT1 und LIVESCORES) waren alle verfügbaren Karten innerhalb von 20 Minuten ausverkauft.

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