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Das neue Logo und zwei etablierte Stars der Beko BBL: Berlins Hamann und Frankfurts Roller © imago

Beko-BBL-Boss Jan Pommer vermeldet einen Zuschauerrekord und glaubt, dass das FCB-Interesse nicht von ungefähr kommt.

Köln/Frankfurt - Ein Zuschauerrekord, Bundestrainer Dirk Bauermann als Zugpferd und der Traum von der Rückkehr des großen Dirk Nowitzki:

Die Verantwortlichen der Beko BBL haben vor dem Abpfiff der Saison 2009/2010 ein positives Fazit gezogen und blicken voller Zuversicht in die Zukunft. DATENCENTER: Playoffs der Beko BBL

Gemessen an den Zuschauerzahlen in der Liga sind wir hinter Spanien die Nummer zwei in Europa. Wir haben in der vergangenen Runde ein stabiles Produkt hinbekommen. Angesichts der wirtschaftlichen Lage ist das ein großartiges Ergebnis", sagte BBL-Geschäftsführer Jan Pommer.

Beleg der "Attraktivität unserer Liga"

Auch die Verpflichtung von Bauermann durch den ambitionierten Zweitligisten Bayern München am vergangenen Dienstag ist für Pommer eine Bestätigung.

"Dass der FC Bayern als eine der stärksten Sportmarken daran interessiert ist, im Basketball ganz nach oben zu kommen, zeigt die Attraktivität unserer Liga", sagte der 39-Jährige.

Der künftige FCB-Coach Bauermann bewertet das Engagement des Klubs sogar als "eine historische Chance für das Basketball in Deutschland" und ist nach zwei Gesprächen mit Bayern-Präsident Uli Hoeneß davon überzeugt, dass das "faszinierende Projekt" von Erfolg gekrönt sein wird.

Mehr als 1,3 Millionen Zuschauer

Aber auch mit den aktuellen Zahlen ist die BBL zufrieden. Insgesamt 1.302.350 Besucher sahen die Spiele der Hauptrunde und der am Donnerstagabend mit dem fünften Finale zwischen Pokalsieger Brose Baskets Bamberg und den Skyliners Frankfurt beendeten Playoff-Serie.

Das ist eine Steigerung von 0,6 Prozent im Vergleich zur vorherigen Runde. Die Hallen waren zu 81,12 Prozent ausgelastet - bei den Endspielen und den Halbfinals insgesamt sogar zu 95,22 Prozent.

Dabei fiel sogar noch negativ ins Gewicht, dass Zuschauerkrösus Alba Berlin (Schnitt 10.207) bereits im Viertelfinale gegen die Skyliners die Segel streichen musste.

Zum vierten Mal in Folge hatten mehr als eine Million Fans die 306 Begegnungen der Hauptrunde (1.149.487) gesehen. Die größte Kulisse gab es am 24. Spieltag, als 14.500 Besucher die Begegnung zwischen den späteren Viertelfinalisten Berlin und Telekom Baskets Bonn verfolgten.

"Spürst Du das Dribbeln?"

Mit einer Marketing-Offensive will die BBL ihr Profil weiter schärfen. Dazu gehören das neue Logo, in das eine Fieberkurve eingearbeitet ist, und das Motto "Spürst Du das Dribbeln?". Pommer: "Unser Produkt ist bereits qualitativ sehr hochwertig. Gleichwohl gilt es, unser Potenzial noch besser zu nutzen. Mit dem Markenrelaunch im August wollen wir unsere Stärken und Vorzüge optisch noch deutlicher in den Vordergrund stellen."

Und auch der Traum von einer Rückkehr von NBA-Star Nowitzki (Dallas Mavericks) lebt noch. "Natürlich würden wir uns alle wünschen, dass er seine Karriere in der Bundesliga beschließt, wo alles angefangen hat. Das wäre etwas Historisches", sagte Pommer.

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