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Steffen Hamann kam 2009/10 im Schnitt auf 4,53 Punkte pro Spiel © getty

Die Berliner krempeln ihr Team weiter um. Zwei Aufbau-Spieler müssen gehen. Dafür kehrt ein alter Bekannter zurück.

Von Andreas Kloo

München - Nach dem schwachen Abschneiden in der Vorsaison hatte ALBA-Manager Marco Baldi einen großen Umbruch in der Mannschaft angekündigt. (Baldi im SPORT1-Interview: "Wir drehen jeden Stein um"

Nun machen die Berliner Ernst und tauschen mit einem Schlag ihr Aufbau-Duo aus. Steffen Hamann und Rashad Wright müssen beide gehen.

Hamanns Vertrag wurde nach Klub-Angaben einvernehmlich aufgelöst, der Kontrakt mit Wright nicht verlängert.

Price kehrt zurück

Stattdessen soll ein Rückkehrer nun das Berliner Spiel lenken. Hollis Price spielte bereits 2005/06 an der Spree und holte damals mit den Hauptstädtern den Pokal.

Danach zog er quer durch Europa und landete nach den Stationen Spanien, Litauen, Russland und Italien bei den Artland Dragons. Für Quakenbrück absolvierte er in diesem Jahr zehn Spiele.

Nun versucht der 30-Jährige in Berlin noch einmal sein Glück.

"Es ist etwas Besonderes für mich, nach Berlin zurückzukehren. ALBA war bisher die schönste Station in meiner Karriere. Ich freue mich sehr auf die neue Saison", sagt der Amerikaner zu seinem Wechsel.

Rückkehrer Nummer drei

Price ist nach Patrick Femerling und Sven Schultze bereits der dritte ALBA-Spieler, den der Klub für die neue Saison zurückholt.

Cheftrainer Luka Pavicevic freut sich auf Price: "Hollis ist ein hochklassiger, erfahrener Spieler, der die hohen Anforderungen und Erwartungen bei ALBA aus eigener Erfahrung bestens kennt. Er wird mit Marko Marinovic ein kompatibles, spielstarkes Guard-Duo bilden."

Marinovic stößt vom Eurocup-Champion Valencia zu den "Albatrossen".

Hochklassige Spielstärke wird dem 29-jährigen Hamann also nicht mehr zugetraut. Nach seinen beiden Meistertiteln mit Bamberg holten die Berliner den Franken 2008 an die Spree.

Doch Hamann konnte die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Im Kampf um den Meistertitel ging Berlin jeweils leer aus. 2010 ereilte das Team bereits im Viertelfinale gegen die Skyliners das Viertelfinal-Aus (DATENCENTER: Die Beko BBL).

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