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Giessens Elvir Ovcina (r.) kam gegen Jacob Jaacks Bonner kaum zum Korb © getty

Der Liga-Dino siegt nach hohem Rückstand gegen Bonn, zwei neue Amerikaner beweisen ihre Klasse, ein anderer verletzt sich.

München - Der Beko-BBL-Dino Giessen 46ers hat für die erste Überraschung der 45. Spielzeit gesorgt:

Die Hessen besiegten in einem zerfahrenen Spiel die Telekom Baskets Bonn mit 75:70 (36:34).

Die neuen Amerikaner Anthony Smith, der 15 seiner 21 Punkte in der ersten Spielhälfte erzielte und neun Rebounds sammelte, und Power Forward Zachery Peacock (15 Zähler, sechs Rebounds) ragten bei Giessen heraus.

Bester Bonner war Neuzugang Jeremy Hunt (19 Punkte, sieben Rebounds).

"In der Verteidigung etwas justiert"

Die 46ers, die im Testspiel mit 58:96 gegen Magenta verloren hatten, machten im zweiten Viertel einen 15:27-Rückstand, gingen mit einem 9:0-Lauf in die Halbzeit.

"Wir wussten aus der Vorbereitung, dass die Bonner und gerade Nic Wise gerne schnell spielen, und da haben wir in der Verteidigung etwas justiert", sagte Liga-Rückkehrer Dirk Mädrich bei SPORT1.

Eine Minute vor Schluss gelang dem Georgier Giorgi Gamqrelidze mit einem Dreier aus acht Metern die Vorentscheidung, Ryan Brooks legte 20 Sekunden danach mit einem Dunking aus dem Fast-Break zum 68:60 nach.

Wise mit schlechter Quote

Die 46ers bezahlten den Sieg allerdings mit der Verletzung von Chase Griffin, der drei Minuten vor Schluss nach einem Wurf schief gelandet war.

Die Bonner vermochten die Anweisung ihres Trainers Michael Koch, im Angriff weniger kompliziert zu agieren, zu selten umzusetzen.

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Liga-Zwerg Wise feierte ein dürftiges Debüt: Der 1,78 Meter kleine Spielmacher traf nur einen seiner ersten zehn Feldwürfe und verteilte lediglich zwei Assists.

Oldenburg dreht Partie

Ein erfolgreicher Start gelang Phoenix Hagen mit einem 89:76 (36:33) bei den Walter Tigers Tübingen. Der Tübinger Branislav Ratkovica war mit 17 Punkten bester Schütze des Spiels.

Die EWE Baskets Oldenburg drehten beim 70:67 (31:39)-Heimsieg gegen die Frankfurt Skyliners die Begegnung erst in der Schlussphase. Oldenburgs Oliver Stevic steuerte 17 Zähler bei. (Pascal Roller im SPORT1-Interview)

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