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Derrick Allen (l.) und ALBA Berlin verlieren erstmals in dieser Saison © imago

Völlig überraschend muss sich ALBA in Ulm geschlagen geben. Das Hessen-Derby geht an Frankfurt, das Giessen deutlich schlägt.

München - Im fünften Auftritt hat es ALBA Berlin erstmals erwischt. Die Hauptstädter unterlagen nach zuvor vier Siegen am 8. Spieltag der BEKO-BBL bei ratiopharm Ulm mit 73:77 (32:38).

Da nutzten den Gästen auch die 24 Punkte von Derrick Allen nicht. "Wir haben wieder genau dasselbe falsch gemacht, was wir schon letzte Woche gegen Oldenburg falsch gemacht haben. Diese Fehler kosten uns sehr viel", ärgerte sich ALBA-Coach Luka Pavicevic. (Beko BBL)

Vor allem Julius Jenkins (sieben Punkte, vier Ballverluste) blieb unter seinen Möglichkeiten.

Bei den Gästen waren Per Günther und Coleman Collins (je 15 Zähler) die besten Werfer. Trainer Mike Taylor sagte jubelnd: "Die Mannschaft hat sehr viel Herz gezeigt - besonders Sebastian Betz. Er hat uns sehr viel Energie gegeben und uns sehr geholfen."

Skyliners bleiben Zweite

Im Hessen-Derby festigten die Deutsche Bank Skyliners den zweiten Platz hinter Tabellenführer Brose Baskets Bamberg. Der Vizemeister setzte sich im Spitzenspiel mit 82:64 (34:43) gegen die LTi Giessen 46ers durch.

Vor allem nach der Pause waren die Gastgeber deutlich überlegen, entschieden das dritte Viertel mit 21:7 für sich. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"Es hat mir richtig gut gefallen, wie wir nach der Pause aufgetreten sind - mit sehr viel Energie und Einsatz! Das war richtig toller Frankfurter Basketball", lobte Coach Gordon Herbert sein Team. Nach dem fünften Sieg in Serie haben die Skyliners nun 12:4 Punkte.

46ers-Trainer Vladimir Bogojevic betonte: "Im dritten Viertel haben wir unseren Faden verloren, weil wir unser Glück mit acht, neun Sprungwürfen versucht haben."

Zwiener führt Trier zum Sieg

TBB Trier hielt mit dem 82:69 (42:29)-Auswärtserfolg bei EnBW Ludwigsburg den Anschluss an die Spitzenplätze. Mit 19 Zählern war Philip Zwiener erfolgreichster TBB-Akteur.

Coach Henrik Rödl war angetan von der Leistung seiner Spieler: "Wir haben früh unseren Rhythmus gefunden und auch als Ludwigsburg noch einmal zurückgekommen ist, haben wir jederzeit die Ruhe behalten."

Derweil meinte Ludwigsburgs Coach Markus Jochum: "Weder im Kopf noch in den Beinen konnten meine Spieler die nötige Intensität an den Tag legen und im Eins-gegen-Eins waren wir quasi von Anfang an auf allen Positionen unterlegen."

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