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Bambergs Jacobsen hat 287 NBA-Spiele für die Suns, Hornets und Grizzlies in seiner Vita © getty

Die Brose Baskets gewinnen auch in Trier und jagen Berlins Bestmarke aus den 90ern. Pleiß liefert ein Double-Double ab.

München - Die Brose Baskets haben den Bamberger Startrekord ausgebaut und auch ihr 13. Saisonspiel beim TBB Trier gewonnen.

Beim 69:56 (40:29) über die Moselstädter lag der Spitzenreiter der Beko-BBL nicht ein einziges Mal zurück.

Vom Startrekord ALBA Berlins, das in der Saison 1996/97 erst am 24. Spieltag bezwungen wurde, ist der Titelverteidiger allerdings noch ein ganzes Stück entfernt.

Bambergs bester Korbjäger war vor 4.155 Zuschauern der US-Amerikaner Casey Jacobsen, Tibor Pleiß lieferte mit elf Zählern und zwölf Rebounds ein Double-Double ab.

Zirbes überbietet Zwiener

Beim TTB kam Philip Zwiener, bester deutscher Scorer der Liga, nur auf fünf Punkte, sein Landsmann Maik Zirbes hingegen auf 13 und fünf Rebounds. (STENOGRAMME: Der 13. Spieltag)

Die Franken rissen auch dank ihres sehr engagierten Centers Pleiß gleich das Heft an sich und führten nach sieben Minuten und zwei Freiwürfen von Anton Gavel mit 17:4.

Erst durch einen 8:0-Lauf vor der Pause verkürzten die Trierer den Rückstand auf neun Zähler, bevor Kyle Hines für die Gäste per Tip-In den Halbzeitstand erzielte. Es waren bereits die Punkte neun und zehn des Backup-Centers.

Trier noch mal auf 51:57 dran

Die ersten sechs Punkte des dritten Viertels gingen zwar auf das Konto des TBB, doch die Bamberger zogen prompt wieder auf 47:35 weg.

Auch im Schlussabschnitt hatte das Team von Trainer Chris Fleming die richtigen Antworten, als Trier noch mal auf sechs Zähler herangerückt war (36.).

Rekonvaleszent Pedrag Suput, der letztlich auf elf Punkte kam, befeuerte mit zwei Dreiern den entscheidenden 10:2-Run der Brose Baskets.

"Nicht das Spiel, das wir spielen wollten"

Erster Verfolger des Double-Gewinners bleiben die Deutsche Bank Skyliners. Die Frankfurter gewannen nach harten Kampf 90:85 (44:45) bei Phoenix Hagen und holten ihren zehnten Saisonsieg.

Dabei machte der Vizemeister den Sieg erst in der letzten Spielminute klar. Jermaine Bucknor, mit 19 Punkten bester Schütze der Gäste, brachte die Skyliners 49 Sekunden vor der Schlussirene mit dem Wurf zum 86:80 entscheidend nach vorn.

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"Es war nicht das Spiel, das wir spielen wollten. Das ist uns nur phasenweise gelungen. Hagen hat einen großen Kampf geliefert und verfügt offensiv über sehr gute Qualität", sagte Frankfurts Coach Gordon Herbert.

Bayreuth "ohne Jeanty schwächer"

Die EWE Baskets Oldenburg meldeten sich nach drei Niederlagen in Folge mit einem schwer erarbeiteten 85:84 (29:40)-Erfolg beim BBC Bayreuth zurück und verbesserten sich auf Tabellenplatz sechs.

Matchwinner der Oldenburger war Rickey Paulding. Der Amerikaner stellte den Sieg mit einem Dreier in der Schlusssekunde sicher und sammelte als bester Werfer der Begegnung 25 Punkte.

Oldenburgs Coach Predrag Krunic resümierte: "Meine Mannschaft hat eine tolle Leistung in der zweiten Halbzeit gezeigt. Bayreuth spielt einen sehr guten Basketball, ohne Jeanty waren sie jedoch schwächer."

Kurzzeitvertrag für Barker

Osvaldo Jeanty fehlt den Bayreuthern wegen eines Sehnenanrisses in der Schulter mindestens sechs Wochen.

Die Franken reagierten aber prompt und verpflichteten am Sonntag vorerst für acht Wochen den 24-jährigen Shooting Guard Kenny Barker.

Der 1,91 Meter große US-Amerikaner ist in Deutschland kein Unbekannter, er spielte im Vorjahr für den FC Bayern München in der Pro A.

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