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Muli Katzurin ist seit Januar 2011 Cheftrainer bei ALBA Berlin © imago

Bei der "ALBA-Filiale" gelingt dem Israeli mit den Berlinern ein knapper Erfolg. Meister Bamberg gibt sich erneut keine Blöße.

Trier/ Bremerhaven: Nach der zweiwöchigen Ligapause hat der deutsche Meister Brose Baskets Bamberg seinen Durchmarsch in der Beko BBL fortgesetzt.

Am 20. Spieltag setzte sich der Spitzenreiter mit einem ungefährdeten 73:58 (34:30) bei den Eisbären Bremerhaven durch.

Die Dominanz der Bamberger ist beeeindruckend: In 21 Spielen mussten sie bislang nur eine Niederlage (69:72 gegen Giants Düsseldorf) hinnehmen.

Zweiter hinter Bamberg (40:2 Punkte) sind weiterhin die Deutsche Bank Skyliners Frankfurt (30:10), die beim 68:66 (32:34)-Erfolg am Samstag beim Tabellenschlusslicht Düsseldorf allerdings nur hauchdünn einer Niederlage entgingen.(DATENCENTER: Beko BBL).

Neuer Tabellendritter ist ALBA Berlin (28:12).

ALBA springt auf Platz drei

Die "Albatrosse" siegten 75:69 (43:37) beim TBB Trier und kletterten in der Tabelle dank des Stolperns der Artland Dragons um einen Platz nach oben.

Das Team aus Quakenbrück (26:14) hatte am Samstag im Niedersachsen-Derby bei den EWE Baskets Oldenburg mit 72:84 (37:47) den Kürzeren gezogen und rutschte damit auf den vierten Rang ab, Oldenburg (22:18) ist Sechster.

Bonn kassiert Heimpleite

Ebenfalls einen Dämpfer im Kampf um eine gute Play-off-Platzierung mussten die Telekom Baskets Bonn hinnehmen. Das Team von Trainer Michael Koch unterlag in eigener Halle den Walter Tigers Tübingen 70:82.

Bonn (30:25) ist nach der neunten Saisonpleite Achter.

Auch Braunschweig schwächelte und kassierte eine 71:85 (33: 33)-Niederlage bei ratiopharm Ulm.

[kaltura id="0_f6ld9sl7" class="full_size" title="Das Video Oldenburg Dragons"]

Die Phantoms (26:16) bleiben aber trotzdem auf dem fünften Tabellenrang. (STENOGRAMME: Der 20. Spieltag)

Die Bamberger hatten beim Triumph in der mit 4050 Zuschauern ausverkauften Halle in Bremerhaven ihren besten Schützen in Reyshawn Terry, bester Werfer der Eisbären war Torrell Martin (beide 15 Punkte).

Jenkins "on Fire"

ALBA wurde beim Liga-Debüt von Milu Katzurin auf der Trainerbank in Trier von einem überragenden Julius Jenkins zum 14. Saisonerfolg geführt. Der US-amerikanische Shooting Guard erzielte vor knapp 6100 Zuschauern 28 Punkte und verwandelte dabei fünf von acht Drei-Punkt-Würfen.

Beim Basketball-Thriller in Düsseldorf behielten die Frankfurter in einer hektischen Schlussphase die Nerven. Drei Minuten vor dem Ende lagen die Skyliners noch 62:66 hinten, bevor DaShaun Wood und Roger Powell den Ausgleich besorgten.

Matchwinner war am Ende Chris Moss: Der Wurf des Power Forward landete mit der Schlusssirene im Korb und sicherte somit den 15. Saisonsieg der Skyliners.

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