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In der Hamburger Colorline Arena soll regelmäßig Basketball stattfinden © getty

Aus dem Nichts soll Hamburg Deutschlands Basketball-Hauptstadt werden. US-Investoren schwebt ein unglaublicher Saisonetat vor.

Hamburg - Investoren aus den USA wollen in die Basketball-Bundesliga einsteigen und in Hamburg ein Spitzenteam installieren.

Wie das Hamburger Abendblatt erfuhr, wurden in den vergangenen Tagen in der Hansestadt bereits Gespräche geführt.

Nach den Vorstellungen der Amerikaner soll die Mannschaft mittelfristig die Nummer eins in Europa werden und eventuell sogar schon in der Saison 2009/2010 an den Start gehen.

Die Entscheidung soll Ende des Jahres fallen.

Riesen Etat für Hamburg

Angedacht ist von den Investoren Henry Feinberg und Steven M. Julius angeblich ein Anfangsetat von zehn bis zwölf Millionen Euro, der damit rund 30 Prozent über dem aktuellen des deutschen Meisters Alba Berlin (etwa 7,5 Millionen Euro) läge.

Feinberg ist Gesellschafter eines trotz der Bankenkrise hochliquiden Finanzdienstleisters, Julius Präsident einer großen Beratungsfirma.

Vor ihrer Hamburg-Visite trafen sich die Amerikaner in Köln mit Jan Pommer, dem Geschäftsführer der Basketball-Bundesliga.

Wildcard geplant

Die BBL kämpft im Interesse ihrer Ligasponsoren um den Standort Hamburg und trägt deshalb seit zwei Jahren die Pokalendrunde in der bis zu 14.000 Zuschauer fassenden Arena aus.

Sollten die Planungen der US-Investoren realisiert werden, würde die BBL der Mannschaft eine Wildcard für die Bundesliga geben.

Am vergangenen Sonntag sah sich die US-Delegation in Bamberg das Spiel der Brose Baskets gegen die Frankfurt Skyliners (66:61) an, "um einen Eindruck vom deutschen Basketball und seiner Vermarktung zu gewinnen".

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