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Steffen Hamann wechselte 2008 von Bamberg nach Berlin © getty

Berlin verteidigt die Tabellenspitze in der BBL, doch auch die Verfolger geben sich keine Blöße. Köln gerät unter Zugzwang.

Berlin - Die Artland Dragons Quakenbrück haben am 11. Spieltag der Basketball-Bundesliga den Kontakt zur Tabellenspitze gehalten und Selbstvertrauen für den Europapokal-Einsatz am Dienstag getankt.

Meister ALBA Berlin verteidigte die Tabellenführung erfolgreich, die EWE Baskets Oldenburg behielten ebenfalls ihren Platz in der Spitzengruppe der Tabelle, während man sich bei den Köln 99ers nach der erneuten Niederlage in Durchhalteparolen übte.

Quakenbrück hatte trotz des klaren Ergebnisses beim 83:74 (50: 40) einen schweren Stand gegen die Giants Nördlingen. "Wir mussten an unsere Grenzen gehen", sagte Dragons-Trainer Thorsten Leibenath.

"Bologna kann kommen"

Ein Sonderlob verdiente sich Chad Prewitt in der Abwehr. "In den entscheidenden Phasen war er da", sagte Leibenath.

Gut gerüstet sind die Norddeutschen für den Auftakt im Eurocup am Dienstag gegen Fortitudo Bologna (19.30 Uhr).

Nach zuvor zwei Niederlagen in Meisterschaft und Pokal sind die Dragons rechtzeitig in die Erfolgsspur zurückgekehrt. "Dieser Sieg war der Schritt in die richtige Richtung. Jetzt kann Bologna kommen", sagte Leibenath.

Berlin ohne Probleme

Alba (16:2 Punkte) kam am Sonntag zu einem nicht gefährdeten 89:78 (48:34) gegen den Tabellendreizehnten TBB Trier (alle Ergebnisse).

Ratiopharm Ulm (14: 8) gelang in einem spannenden Spiel ein 90:86 (45:45) beim Schlusslicht Eisbären Bremerhaven.

Im Mittelfeld-Duell gewannen die Frankfurt Skyliners mit 81:75 nach Verlängerung gegen die Phantoms Braunschweig.

In Schlagdistanz zu ALBA

"Man darf unseren Tabellenstand nicht überbewerten. Das ist nur eine Momentaufnahme", meinte Oldenburgs Trainer Predrag Krunic nach dem 76:73 (42:34) gegen Ex-Meister Brose Baskets Bamberg.

Seine Mannschaft blieb mit dem Sieg Tabellenführer ALBA Berlin auf den Fersen. Vor allem mit Distanzwürfen trumpften die Gastgeber auf und gehen mit breiter Brust in die Europapokal-Partie am Dienstag gegen Larissa (20 Uhr).

Ex-Meister in Schwierigkeiten

Bamberg musste nach zuletzt fünf Siegen dagegen wieder einen Dämpfer hinnehmen. "Wir sind nur schwer ins Spiel gekommen", sagte Trainer Chris Fleming.

Die Gäste benötigten einige Zeit, bis sie sich auf die Distanzschützen der Oldenburger einstellen konnten. "Am Ende hätten wir mit Glück auch gewinnen können", sagte Fleming, dessen Team am Dienstag (19.30 Uhr) im Europapokal gegen Turow Zgorzelec antritt.

Köln unter Zugzwang

BG 74 Göttingen setzte sich nach einer packenden Partie bei den Köln 99ers mit 77:76 (49:26) durch. Während Göttingen seine Play-off-Ambitionen unterstrich, stehen die Kölner bei nur sechs Punkten mit dem Rücken zur Wand.

"Ich gratuliere dem Gegner", sagte Kölns Trainer Drasko Prodanovic: "Am Montag geht es weiter. Wir werden hart an uns arbeiten."

Die Telekom Baskets Bonn hielten im Kampf um die Play-off-Plätze EnBW Ludwigsburg mit 76:67 (35:20) auf Distanz. "Wir werden das Training ein wenig herunterfahren.

In den kommenden Wochen warten schwere Aufgaben auf uns", sagte Bonns Trainer Mike Koch.

Giessen gewinnt Kellerduell

Die Giants Düsseldorf feierten beim 75:71 (35:25)-Sieg gegen die Walter Tigers Tübingen ihren dritten Sieg in Folge.

In der zweiten Halbzeit gerieten die Rheinländer nach unnötigen Ballverlusten unter Druck, konnten sich aber am Ende knapp durchsetzen.

Im Kellerduell behielten die Giessen 46ers mit 79:68 (38:29) über die Paderborn Baskets die Oberhand.

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