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Center Tibor Pleiss (l.) spielt seit 2009 bei den Brose Baskets aus Bamberg © getty

Ein starker Endspurt genügt dem Titelverteidiger aus Bamberg zum Erfolg beim Gipfeltreffen der BBL. Berlins Revanche misslingt.

Berlin - Im hochklassigen Topspiel der Basketball-Bundesliga hat Meister Brose Baskets Bamberg seinem Rivalen Alba Berlin erneut eine bittere Niederlage zugefügt.

Der Titelverteidiger setzte sich in der Berliner Arena vor 14.500 Zuschauern mit 97:93 (43:44) durch und führt die Tabelle mit 54:4 Punkten weiter unangefochten an.

Alba rutschte zwar auf Rang vier ab, trat jedoch im Vergleich zur historischen 52:103-Schmach im Hinspiel deutlich verbessert auf.

(DATENCENTER: Beko BBL)

Katzurin hofft auf ein Wiedersehen

"Wir haben heute unsere Qualität gezeigt und bewiesen, dass wir mit Bamberg auf einem Niveau spielen können. Ich hoffe, dass wir uns in den Play-offs noch einmal sehen werden", sagte Berlins Trainer Muli Katzurin.

Bambergs Coach Chris Fleming war vom Leistungsvermögen beider Teams äußerst angetan.

"Solche Spiele braucht der Basketball in Deutschland. Beide Mannschaften haben auf einem sehr hohen Niveau gespielt", sagte der Amerikaner.

ALBA bietet lange Paroli

Dem mit 34 Punkten überragenden Serben Predrag Suput zollte Flemming ein Extra-Lob: "Er hat heute gespielt wie von einem anderen Stern."

Vor ausverkauftem Haus in Berlin bot Alba dem Meister anders als bei der höchsten Niederlage der Vereinsgeschichte im Dezember jedoch lange Paroli.

Nach einem furiosen ersten Viertel führten die Albatrosse 27:14, kurz vor Ende stand es noch immer 76:68 für Berlin.

In der spannenden Schlussphase behielt jedoch Bamberg die Nerven und drehte die Begegnung.

Skyliners erster Verfolger

Fünf Spieltage vor Schluss ist der Mannschaft von Trainer Fleming der erste Tabellenplatz und damit die "Pole Position" für die Play-offs nicht mehr zu nehmen.

Ihren zweiten Platz festigten die Frankfurt Skyliners durch ein 70:58 (34:32) beim Mitteldeutschen BC. (STENOGRAMME 29. Spieltag).

Neuer Dritter sind die Artland Dragons, die bei den Walter Tigers Tübingen mit 75:57 (35:30) die Oberhand behielten.

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