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Rickey Paulding spielt seit 2007 für die Baskets Oldenburg © getty

Die "Donnervögel" machen einen großen Schritt in Richtung Endrunde. Auch Trier, Bonn und Bremerhaven feiern wichtige Siege.

München - Der Kampf um die Playoff-Plätze in der Beko BBL spitzt sich immer mehr zu.

Im Rennen um die Endrunden-Teilnahme gelang am 29. Spieltag vor allem den EWE Baskets aus Oldenburg der Big Point.

Die "Donnervögel" erkämpften sich bei EnBW Ludwigsburg einen 96:89 (51:49)-Sieg und festigten mit 34:24 Punkten den sechsten Platz.

Wichtige Siege im Kampf um den Einzug in die K.o.-Runde feierten auch die Eisbären Bremerhaven, der TBB Trier und die Telekom Baskets Bonn (DATENCENTER: Beko BBL).

Trier überrolt Giants

In Trier ließ das Team von Trainer Henrik Rödl Schlusslicht Giants Düsseldorf beim 84:55 (44:24) keine Chance und nimmt als Tabellensiebter (32:26 Punkten) weiter Kurs auf die Playoffs.

Die Eisbären Bremerhaven gewannen 90:83 (46:44) beim BBC Bayreuth und verbesserten sich mit 30:28 Punkten auf den neunten Platz.

Zwar hielt Bayreuth lange mit, doch verspielten die Franken den möglichen Sieg durch unnötige Fehler in der Schlussphase und fielen in der Tabelle wieder auf Rang 17 zurück (STENOGRAMME 29. Spieltag).

Bonn wahrt Hoffnungen

Auch die Telekom Baskets Bonn wahren ihre Hoffnungen auf die Finalrunde.

Durch einen 71:68 (39:36)-Sieg gegen ratiopharm Ulm sprangen die Bonner auf den zehnten Rang.

[kaltura id="0_malugnrf" class="full_size" title="Oldenburg dreht Spiel"]

Ludwigsburgs Heimserie reißt

Nach der unerwarteten 79:90-Pleite beim Abstiegskandidaten BBC Bayreuth war das Team von Luwigsburg-Trainer Markus Jochum auf Wiedergutmachung aus und setzte auf die eigene Heimstärke.

"Wir hatten Siegchancen, aber Spiele werden am Ende entschieden. Oldenburg hat die wichtigen Würfe getroffen, wir mussten uns alles schwer erarbeiten", fasste Jochum die Partie bei SPORT1 zusammen.

Vor 2.412 Zuschauern brannten die Hausherren zu Beginn ein Feuerwerk ab und gingen im ersten Viertel mit 34:17 in Führung - mussten dem Tempo im weiteren Spielverlauf aber Tribut zollen.

"Wenn man ein Spiel so anfängt wie wir im ersten Viertel, dann kann man das nicht übers ganze Spiel aufrecht erhalten. Die zweiten und dritten Würfe haben uns dann das Genick gebrochen", analysierte Jochum.

Jochum bleibt optimistisch

Trotz des Endes der Heimserie von zuvor fünf Siegen in Folge, ist Jochum für den Saisonendspurt optimistisch.

"Wenn wir die restlichen Spiele auf diesem Niveau bestreiten, dann werden wir die Playoffs schaffen", ist sich der Coach sicher.

Bogdanovic bester Werfer

Ziemlich sicher darf sich auch das Team von Oldenburgs Trainer Predrag Krunic sein.

"Das war ein schwieriges Spiel, aber ich denke, dass wir die Aufgabe gut bewältigt haben. Jeder von uns wusste, worum es heute für uns geht und das hat man auch gesehen", erklärte Daniel Hain nach dem Spiel bei SPORT1.

Luka Bogdanovic steuerte als bester Werfer 23 Punkte zum Sieg der Norddeutschen bei. Alex Harris erzielte 20 für die Gastgeber.

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