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Point Guard John Goldsberry (r.) spielt seit 2008 beim Meister aus Bamberg © imago

Vor dem Playoff-Viertelfinale gegen Bremerhaven zeigt sich der Meister zurückhaltend. Die Fans haben eine besondere Aufgabe.

München - Im Kurztrainingslager in Malaga haben die Spieler der Brose Baskets Bamberg für den Erfolg geschuftet, am Tag der Arbeit soll der Lohn eingefahren werden.

Mit dem Heimspiel gegen die Eisbären Bremerhaven startet der Titelverteidiger am Sonntag (So., ab 17 Uhr LIVESCORES) ins Playoff-Viertelfinale der Beko BBL.

Die Oberfranken gehen am 1. Mai zum ersten Mal als Vorrundensieger und haushoher Favorit ins Rennen um den Meisterpokal, alles andere als der erneute Gewinn der Meisterschaft wäre für "Freak City "eine schwere Enttäuschung (DATENCENTER: Playoffs).

Die Rollen beim Duell zwischen Bamberg und Bremerhaven sind klar verteilt, die übrigen drei Viertelfinal-Serien im Modus "best of five" versprechen mehr Ausgeglichenheit.

Artland oder Phantoms

Im Aufeinandertreffen zwischen dem Vierten und Fünften haben es die Artland Dragons mit Pokalfinalist New Yorker Phantoms Braunschweig zu tun.

Der Sieger des Duells trifft im Halbfinale auf Bamberg, es sei denn, der Favorit stolpert über die Eisbären.

Ein klares Ziel

Sollten sich die Brose Baskets wie erwartet durchsetzen, darf man sich schon jetzt auf eine interessante Serie freuen. Dragons und Phantoms hatten den Meister beim Top Four um den BBL-Pokal vor dessen Heimpublikum jeweils am Rande einer Niederlage, zogen aber am Ende doch den Kürzeren.

Egal, wer auch kommt, erklärtes Ziel der Bamberger ist das "Double-Double", wie im Vorjahr soll dem Pokalsieg der Triumph in der Meisterschaft folgen.

Bislang ohne Heimpleite

Kein Spiel hat das Team von Trainer Chris Fleming in dieser Bundesliga-Saison zu Hause verloren, in der K.o. -Runde gilt es, diese Erfolgsserie fortzusetzen. Schließlich hätte Bamberg in allen Serien Heimrecht.

Die Vorzeichen in Bamberg stehen gut wie nie zuvor, dennoch herrscht vor dem Auftakt gegen den Außenseiter aus Bremerhaven, der erst auf den letzten Drücker das Playoff-Ticket gelöst hat, Sachlichkeit bei den Verantwortlichen.

"Wenn wir gesund und fokussiert bleiben, haben wir gute Chancen, die nächste Runde zu erreichen", gibt sich Bambergs Manager Wolfgang Heyder zurückhaltend.

[kaltura id="0_z9qmpjvf" class="full_size" title="Wer gegen wen Die Playoff Analyse"]

Die Festung soll halten

Auch wenn man sich in Bamberg noch vorsichtig äußert, die Gegner sollen Rot sehen, wenn sie die "Frankenhölle" betreten.

Der Klub hat die Zuschauer im Vorfeld der Playoffs aufgefordert, in den Vereinsfarben zu den Heimspielen zu kommen. Die Festung soll halten.

"Ich freue mich auf die Kreativität unserer Fans", sagt Heyder voller Vorfreude: "Wir haben lange daraufhin gearbeitet. Jetzt geht es endlich los."

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