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Berlin mit Yassin Idbihi (r.) stand seit 1991 bereits 13 Mal im Playoff-Finale © imago

Die Favoriten aus Bamberg und Berlin müssen kämpfen - stehen aber mit einem Bein in den Halbfinals. Ein Duell ist ausgeglichen.

Köln - Die Favoriten marschieren, die Überraschungen bleiben aus: In den Playoffs der Beko BBL stehen gleich drei Mannschaften dicht vor dem Einzug ins Halbfinale.

Die Brose Baskets Bamberg, die Deutsche Bank Skyliners und ALBA Berlin holten am zweiten Spieltag geschlossen Auswärtssiege, schon am Wochenende (Sa., ab 18 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) winkt dem Trio der Sprung in die nächste Runde (DATENCENTER: Playoffs).

Lediglich die Best-of-five-Serie zwischen den Braunschweig Phantoms und Artland Dragons ist ausgeglichen.

Titelverteidiger Bamberg gewann 88:84 (47:44) bei den Eisbären Bremerhaven, hatte allerdings wie zum Auftakt Schwierigkeiten mit dem Außenseiter (Bericht).

ALBA mit Mühe

"Wir müssen bis Sonntag noch einige Dinge verbessern", sagte deshalb Trainer Chris Fleming mit Blick auf das dritte Spiel: "Ich gehe davon aus, dass wir eine andere Bamberger Mannschaft sehen werden als heute."

Ebenfalls viel Mühe im ersten Auswärtsspiel der Playoffs hatte der achtmalige Meister aus Berlin. Angeführt von Julius Jenkins (18 Punkte) setzten sich die "Albatrosse" nur knapp mit 80:77 (44:38) bei den EWE Baskets Oldenburg durch (Stenogramme: Die Playoffs).

"Wir haben heute nicht gut gespielt, und das wissen wir auch", sagte ALBA-Coach Muli Katzurin. Unter dem Strich war der Israeli aber zufrieden: "Meine Spieler haben heute Charakter gezeigt, vor allem am Ende."

Göttingen gibt sich nicht geschlagen

Klarer gestaltete Frankfurt sein zweites Viertelfinalspiel. Bei der BG Göttingen gewann der Vizemeister mit 76:67 (45:37), überragender Akteur bei den Gästen war BBL-Topscorer DaShaun Wood mit 26 Punkten.

"Frankfurt hat verdient gewonnen. Wood hat wieder ein MVP-Spiel gemacht", zog BG-Trainer John Patrick den Hut vor dem Amerikaner, der als wertvollster Spieler der Vorrunde ausgezeichnet worden war.

[kaltura id="0_v5w8i206" class="full_size" title="Bamberg stürmt Eisbärenhöhle"]

Spalier stehen und zusehen, wie die Frankfurter weiterkommen, will Patrick aber nicht: "Diese Serie ist noch nicht vorbei."

Mit Aggressivität und Herz

Mindestens über vier Spiele geht das Duell zwischen den Phantoms Braunschweig und den Artland Dragons.

Der Pokalfinalist aus Braunschweig gewann das zweite Aufeinandertreffen gegen die Quakenbrücker mit 94:81 (46:30) und glich in der Serie zum 1:1 aus. Der Sieg der Gastgeber war nie gefährdet.

"Wir hatten heute viel Aggressivität, Intensität und Herz, all das, was uns im ersten Spiel gefehlt hat", so Phantoms-Coach Sebastian Machowski: "Es wird trotzdem schwer sein, auswärts zu gewinnen - allerdings auch für die Artland Dragons."

Machowskis Gegenüber Stefan Koch sieht es genauso: "Es war eine Kopie von Spiel eins, nur mit anderen Rollen."

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