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Heiko Schaffartzik kam während der Saison von Türk Telekom zu ALBA Berlin © imago

ALBA Berlin kann mit einem Sieg gegen Oldenburg den Einzug ins Halbfinale klar machen. Aufbauspieler Heiko Schaffartzik warnt.

Von Raphael Weber

München - Nur noch ein Sieg bis zum Halbfinale.

ALBA Berlin kann in den Playoffs der Beko BBL heute mit einem Triumph gegen die EWE Baskets Oldenburg (ab 18 Uhr LIVESCORES und im TV auf SPORT1) schon alles klar machen für den Einzug in die nächste Runde.

Auf die leichte Schulter nimmt das Spiel in Berlin trotz der komfortablen 2:0-Führung in der Best-of-Five-Serie aber niemand.

Berlins deutscher Nationalspieler Heiko Schaffartzik warnt: "Wenn man denkt, dass die Serie jetzt beim Stand von 2:0 schon durch ist, dann ist das ein guter Weg diese Serie noch zu verlieren." (DATENCENTER: Playoffs)

Knapper Sieg in Spiel zwei

Vorsicht ist durchaus angebracht, denn in Spiel zwei am Mittwoch (Bericht) musste ALBA bis zum Schlusspfiff zittern. Am Ende siegten die "Albatrosse" knapp mit 80:77.

Dabei hatte es nach dem souveränen 95:68-Sieg im ersten Spiel der Serie noch so ausgesehen, als würde die erste Runde ein Spaziergang für den früheren Abo-Meister. (Stenogramme: Die Playoffs)

Ein Trugschluss, denn in eigener Halle zeigten sich die Oldenburger deutlich verbessert.

"Wir wussten und wissen, dass Oldenburg viel stärker ist, als sie im ersten Spiel gezeigt haben", so Schaffartzik.

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Oldenburg mit Top-Defense

Besonders die intensivere Verteidigung der Baskets machte ALBA zu schaffen. Nur drei von zwölf Dreiern und 22 Ballverluste sprechen eine deutliche Sprache.

"Wir haben nicht gut gespielt, haben aber am Ende in der entscheidenden Schlussphase Charakter gezeigt", fasste ALBA-Coach Muli Katzurin die Partie treffend zusammen.

Oldenburg, der Meister von 2009, verpasste aber die Chance zum Ausgleich in der Serie und steht jetzt mit dem Rücken zur Wand.

Blick auf die Geschichte gibt Hoffnung

Berlin hat jetzt drei Spiele, um den letzten nötigen Sieg für den Halbfinaleinzug einzufahren. Zudem hat ALBA heute in der heimischen Arena wieder die Fans im Rücken.

Allerdings sollten die Berliner gewarnt sein. 2008 führte man im Halbfinale ebenfalls schon mit 2:0 und brauchte nur noch einen Heimsieg, um ins Finale einzuziehen. Gegner damals wie heute: Die EWE Baskets Oldenburg.

Doch das Team um Rickey Paulding gab sich nicht auf und erzwang mit einem Sieg in Berlin ein viertes Spiel.

Der Einsatz muss stimmen

Das will sich ALBA in diesem Jahr ersparen und zu Hause den Sack zumachen. Aber: "Das wird noch ein ganz schwerer letzter Schritt", weiß auch Schaffartzik.

Denn in Oldenburg hat man sich noch lange nicht aufgegeben und rüstet sich bereits für ein Spiel vier in der heimischen EWE Arena.

Predrag Krunic lobt die Leistung seines Teams und fordert, dass sein Team mit der gleichen Einstellung wie am Mittwoch in das Spiel geht: "Wir müssen bereit sein, jede Chance, die sich ergibt, zu nutzen."

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