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Heiko Schaffarzik (r.) wechselte im Januar 2011 von Türk Telekomspor zu ALBA Berlin © getty

Berlin verliert zu Hause gegen Oldenburg und muss wieder ums Halbfinale bangen. Die Phantoms siegen, Artlands Coach schimpft.

Berlin/Quakenbrück - ALBA Berlin hat den ersten Matchball zum Einzug in das Playoff-Halbfinale der Beko BBL vergeben.

In einer spannenden dritten Partie der Serie "best of five" gegen die EWE Baskets Oldenburg unterlag der achtmalige deutsche Meister in eigener Halle 86:99 (51:46). (DATENCENTER: Playoffs)

Dadurch verkürzten die Niedersachsen in der Serie auf 1:2. (Stenogramme: Die Playoffs)

Das vierte Spiel findet am Dienstag (ab 20.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) in Oldenburg statt.

Phantoms gehen erstmal in Führung

Auch die Phantoms Braunschweig sind nur noch einen Schritt vom Einzug ins Halbfinale entfernt.

Die Phantoms, Fünfter nach dem Abschluss der Hauptrunde, gingen durch einen 79:64 (36:36)-Sieg bei den Artland Dragons aus Quakenbrück mit 2:1 in Führung.

ALBA verliert in der Schlussphase die Linie

Somit können die Phantoms mit einem Heimsieg im vierten Spiel am Dienstag bereits den Einzug ins Halbfinale perfekt machen.

ALBA, Dritter der Hauptrunde, verlor die durchgehend enge Partie erst in der Schlussphase.

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Oldenburg zieht mit 14-Punkte-Serie weg

Beim Stand von 80:80 drei Minuten vor Schluss brachten zahlreiche Ballverluste die Berliner ins Hintertreffen, als die Oldenburger mit einer 14-Punkte-Serie auf 80:94 davonzogen.

Bei Oldenburg glänze Eddie Gill mit 27 Punkten, Albas bester Werfer war Julius Jenkins (19 Punkte).

Thomas bester Werfer

Die Artland Dragons konnten nur im ersten Viertel mit den Braunschweigern mithalten.

In der mit 3000 Zuschauern ausverkauften Halle in Quakenbrück hatten die Gäste ihren besten Werfer in Brandon Thomas (21 Punkte), für Artland war Bryan Bailey mit 20 Zählern erfolgreichster Schütze.

"Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenlob aussprechen. Nicht nur, weil wir gewonnen haben, sondern wie wir gewonnen haben, besonders nach dem Ausfall von LaMarr Greer", sagte Phantoms-Coach Sebastian Machowski.

Sein Gegenüber Stefan Koch ging mit seinen Leistungsträgern hart ins Gericht: "Wir haben heute von vielen Spielern, die bei uns wichtig sind, wenig bis keine Produktion bekommen."

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