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Dirk Bauermann (l.) ist seit 2010 Trainer des FC Bayern München © imago

BBL-Neuling München sichert sich eine neue Spielstätte und damit die Lizenz für die neue Saison. Die Kosten sind beachtlich.

München - Bayern München hat die größte Hürde auf dem Weg in die Beko BBL genommen.

Der Aufsteiger erzielte mit der Stadt München eine Einigung zur Nutzung der Rudi-Sedlmayer-Halle.

Beide Seiten haben bereits den Mietvertrag unterschrieben.

Dem ProA-Sieger war die Lizenz für die kommende Saison nur unter Vorbehalt erteilt worden, da der Klub bislang keine Halle nach Beko BBL-Standards nachweisen konnte (DATENCENTER: Playoffs).

Stadt und Verein euphorisch

"Ich freue mich sehr, dass die Rudi-Sedlmayer-Halle nun wieder ihrem eigentlichen Zweck zugeführt wird, für den sie 1972 zu den Olympischen Sommerspielen errichtet wurde - dem Basketball", sagte Christine Strobl, 2. Bürgermeisterin von München.

Strobl glaubt, dass die Lösung allen Beteiligten Nutzen bringt.

"Es ist eine klassische Win-Win-Situation: die Stadt profitiert von der Reaktivierung der Halle, es wird neben Fußball nun eine weitere sportliche Attraktion in München geben. Und der FC Bayern bekommt durch die Vertragsunterzeichnung eine Spielstätte."

Reaktivierung nach acht Jahren

Die Bayern hatten das Konzept für Basketball in der Sedlmayer-Halle gemeinsam mit der Stadt in mehreren Verhandlungs- und Gesprächsrunden sowie Ortsterminen ausgearbeitet.

Die Halle steht seit 2003 leer, bis zum ersten Saisonspiel in München am 8. Oktober liegt noch viel Arbeit vor den Verantwortlichen. Die Kosten belaufen sich auf 3,5 bis vier Millionen Euro.

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"Großartige Spielstätte" ab Oktober

"Die Sanierung der Halle ist logistisch und finanziell eine große Herausforderung für uns. Ich bin aber optimistisch, dass wir im Oktober eine großartige Spielstätte für erstklassigen Basketball vorweisen können", sagte Bayern-Vizepräsident Bernd Rauch.

Die Rudi-Sedlmayer-Halle bietet bis zu 7000 Zuschauern Platz. In der vergangenen Saison hatten die Bayern-Basketballer noch in der Eissporthalle im Olympiazentrum gespielt und diese regelmäßig umbauen müssen.

Nach dem Aufstieg in die Bundesliga hatten sie nach einer geeigneten eigenen Spielstätte gesucht.

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