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Tyrese Rice kam vom griechischen Team Panionios Athen nach Quakenbrück © getty

Dank des starken Dragons-Guards kommt es im Playoff-Duell mit Bamberg zum großen Showdown. Quakenbrücks Coach ist angetan.

Quakenbrück - Als "Marathon-Mann" Tyrese Rice zum großen Endspurt ansetzte, war es um den deutschen Basketball-Meister Brose Baskets Bamberg geschehen.

Der 24 Jahre alte Guard der Artland Dragons Quakenbrück stand im vierten Finale gegen den Titelverteidiger 39 Minuten auf dem Feld, lief ab Ende des dritten Viertels "heiß" und war am Ende mit 30 Punkten der entscheidende Mann beim 75:59-Erfolg des Vizemeisters von 2007 (Video).

Die "Drachen" glichen damit im Halbfinale der Meisterschaft nach dem Modus "Best of five" zum 2:2 aus und erzwangen die entscheidende Partie am Dienstag in Bamberg (Di., ab 20.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1).

Im zweiten Halbfinale (ab 18 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) hat der achtmalige Meister ALBA Berlin beim Stand von 2:1 in der Serie den ersten Matchball gegen die Frankfurt Skyliners.

Großer Lob vom Gegner

Bambergs Trainer Chris Fleming blieb nach der Niederlage nichts anderes übrig als den Matchwinner gebührend zu würdigen: "Tyrese Rice hat heute überragend gespielt. Das war eine der besten Playoff-Leistungen eines Guards, die ich bisher gesehen habe."

Für seine eigenen Spieler hatte Fleming dagegen nur wenig Lob parat: "Aus unserer Sicht sind wir relativ schlecht offensiv ins Spiel gestartet und haben den Ball nicht bewegt, auf der anderen Seite haben die Dragons gut verteidigt."

"Werden Kopf nicht hängen lassen"

Trotzdem sei es 29 Minuten lang ein ausgeglichenes Spiel gewesen, so Fleming. "Am Ende des dritten Viertels hat Rice dann aufgedreht und das Spiel entschieden. Für uns geht es nun darum, aus unseren Fehlern zu lernen. Wir freuen uns auf Spiel fünf und werden den Kopf nicht hängen lassen", führte der Coach weiter aus.(DATENCENTER: Playoffs)

Nach einem verkorksten Start in die Partie mit einem 13-Punkte-Rückstand erholten sich die Baskets und kämpften sich durch erfolgreiche Würfe von Reyshawn Terry (insgesamt 16 Punkte) zurück ins Spiel.

[kaltura id="0_wefdhbfe" class="full_size" title="Koch Das war beeindruckend "]

Nach der Pause gingen die Oberfranken sogar mit 41:37 in Führung. Doch dann sorgte Tyrese Rice quasi im Alleingang dafür, dass die Dragons mit einer 56:48-Führung in den Schlussabschnitt gingen.

Im Schlussviertel ließ Ryce nicht locker und machte weitere wichtige Punkte (STENOGRAMME: Die Playoffs).

Dragons-Coach Koch beeindruckt

Quakenbrücks Trainer Stefan Koch war angetan von der wiederentdeckten Leidenschaft seiner Mannschaft, die vergangenen Mittwoch in Spiel drei in Bamberg noch mit 61:84 untergegangen war.

"Wir haben heute ein hohes Maß an Einsatz, Willensstärke und Leidenschaft gezeigt", sagte der ehemalige Nationalspieler nach dem Triumph vor 3000 Zuschauern in der ausverkauften Artland Arena.

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