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Guard Quantez Robertson (r.) spielt seit 2009 bei den Skyliners © imago

Berlin brennt auf das entscheidende Playoff-Duell gegen die Skyliners. Gegen ihren Heimfluch haben die Frankfurter ein Mittel.

Berlin - Siegen oder fliegen: Für ALBA Berlin und die Deutsche Bank Skyliners ist die Ausgangslage vor dem fünften und entscheidenden Playoff-Halbfinale in der Beko BBL am Donnerstag (ab 19.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) klar.

Bislang konnte keines der Teams seine Heimspiele in der kuriosen "Best-of-five"-Serie gewinnen, so dass es nach vier Begegnungen zwischen dem Vize-Champion der Vorsaison aus Frankfurt und dem achtmaligen Deutschen Meister 2:2 steht (DATENCENTER: Playoffs).

"Es ist ein K.o.-Spiel. Der Sieger steht im Finale, der Verlierer hat Ferien. Wir haben keinen Bock auf Ferien, Frankfurt anscheinend auch nicht. Deshalb wird es bestimmt interessant", sagt Aufbauspieler Heiko Schaffartzik vom Hauptstadt-Klub nach der 74:83-Niederlage im Spiel vier (Spielbericht).

Wood mit One-Man-Show

Der deutsche Nationalspieler erlebte mit seinen Teamkollegen am vergangenen Sonntag vor eigenem Publikum zum wiederholten Mal eine One-Man-Show von Liga-MVP DaShaun Wood, der für seinen hessischen Arbeitgeber 30 Punkte erzielte, sieben Rebounds sammelte und ALBA damit fast im Alleingang bezwang.

An der Seite von Wood kommt indes Flügelspieler Roger Powell eine immer bedeutendere Rolle zu

Powell überzeugt in der Defensive

Der US-Amerikaner verzeichnete in den vier Duellen mit den Berlinern im Schnitt für 13 Zähler und 6,5 Rebounds und war in der vierten Partie gemeinsam mit Quantez Robertson (zwölf Rebounds) vor allem in der Defensive ein Fels in der Brandung.

Damit war er ein entscheidender Faktor für den erneuten Auswärtserfolg bei den "Albatrossen" (STENOGRAMME: Die Playoffs).

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Nervenschlacht vor Heimkulisse?

"Ich habe noch nie eine Mannschaft gesehen, die alleine mit ihrem Willen ein Spiel so dominiert hat. Man hat gespürt, wie sehr wir es wollten", erklärt Pascal Roller, 122-maliger Nationalspieler und Frankfurter Publikumsliebling, die Gründe für den Erfolg in Berlin (Video).

Diese mentale Stärke benötigen Roller und Co. auch am Donnerstag, denn bislang versagten den Skyliners ausgerechnet vor den eigenen Fans die Nerven.

Der Aufbauspieler, der nach dieser Saison seine Karriere beenden wird, ist jedoch guter Dinge, dass die Begegnung an Christi Himmelfahrt nicht die letzte seiner erfolgreichen Laufbahn sein wird.

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