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Bamberg fehlen noch drei Siege für den vierten deutschen Meistertitel © imago

Dank eines deutlichen Erfolgs im entscheidenden Spiel gegen Quakenbrück steht Bamberg erneut im Playoff-Finale der Beko BBL.

Von Tobias Wiltschek

Bamberg/München - Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg steht erneut im Finale um die deutsche Basketball-Meisterschaft.

Im entscheidenden fünften Halbfinalspiel besiegte der Meister die Artland Dragons Quakenbrück deutlich 83:55 (46:30) und entschied die Serie best of five mit 3:2 für sich. (DATENCENTER: Playoffs)

In einer einseitigen Partie (Video) vor 6800 Zuschauern dominierten von Beginn an die Gastgeber, die mit ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit überzeugten.

Fleming "sehr zufrieden"

"Ich bin sehr zufrieden", sagte Bambergs Trainer Chris Fleming nach der Partie in der "Frankenhölle" bei SPORT1. Der 41-Jährige konnte sich trotz des klaren Erfolgs erst kurz vor der Schlusssirene entspannen.

"Die Anspannung war natürlich groß. Bei mir ist es immer so, dass ich ein wenig Zeit brauche, um wieder runter zu kommen", sagte Fleming. (STENOGRAMME: Die Playoffs)

16 Punkte Vorsprung zur Pause

Drei Tage nach der deftigen 59:75-Niederlage in Quakenbrück zeigte der Titelverteidiger in der Stechert-Arena einmal mehr seine Heimstärke. Schon nach dem ersten Viertel führten die Gastgeber deutlich mit 27:16. Bis zur Pause zogen die Baskets bis auf 46:30 davon.

"Die Jungs haben heute eine sehr gute Reaktion gezeigt, nachdem sie sich im Artland nicht von ihrer besten Seite präsentiert hatten. Das ist das, was man von einem Meisterkandidat erwartet", äußerte sich Fleming mit der Leistung seiner Spieler zufrieden.

Vier Bamberger treffen zweistellig

In Pedrag Suput (17), Casey Jacobsen (15), Brian Roberts (15) und Tibor Pleißn (10) erzielten gleich vier Spieler eine zweistellige Punktzahl.

[kaltura id="0_ewhbd645" class="full_size" title="Spiel 5: Die Analyse"]

Bei den Gästen aus Niedersachsen, die auf ihren etatmäßigen Power Forward Nathan Peavy wegen einer Magenverstimmung verzichten mussten, punktete lediglich Tyrese Rice mit 13 Zählern zweistellig.

Der Spielmacher, dem im vierten Spiel 30 Punkte gelangen, konnte sich diesmal nicht entscheidend in Szene setzen. (Bericht Spiel 4)

"Es ist schwer, nach solch einer deutlichen Niederlage ein positives Fazit zu ziehen", sagte Quakenbrücks Trainer Stefan Koch bei SPORT1. "Heute war der Unterschied deutlich. Bamberg steht verdient im Finale."

Gegen Berlin oder Frankfurt

Der Gegner wird am Donnerstag ermittelt. In Frankfurt treffen die Frankfurt Skyliners im entscheidenden fünften Spiel auf ALBA Berlin. (ab 19.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1). Auf wen Fleming lieber träfe, ließ er sich nicht entlocken.

"Beide Mannschaften haben sehr gut gespielt und hätten es verdient, ins Finale zu kommen", sagte der Coach, der die Bamberger schon zum zweiten Mal in Folge ins Finale der Beko BBL geführt hat.

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