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Bambergs Reyshawn Terry spielte 2010 in der NBA-Summer-League für Portland © imago

Der Titelverteidiger zieht Berlin im Final-Spiel 1 spät, aber eindrucksvoll den Zahn. Bamberg meldet Jenkins und "I-Mac" ab.

Bamberg - Die Brose Baskets haben im Kampf um die deutsche Meisterschaft den ersten Schritt in Richtung erfolgreiche Titelverteidigung gemacht.

Im ersten Spiel der Finalserie nach dem Modus "Best of Five" gewann das Team von Trainer Chris Fleming, das sich nur acht Ballverluste leistete, nach zunächst hartem Kampf mit 90:76 (42:38) gegen ALBA Berlin. (DATENCENTER: Playoffs)

In einer lange Zeit ausgeglichenen Partie setzte sich der Doublegewinner des Vorjahres erst in der zweiten Spielhälfte deutlicher ab. "Es war zum Ende des dritten und zu Beginn des vierten Viertels ein guter Lauf von uns. Wir haben in dieser Phase mit großer Energie gespielt und dann auch unseren wichtigen Würfe getroffen", sagte Bambergs Trainer Chris Fleming.

Katzurin: Note "zufriedenstellend"

Die "Albatrosse" haben am Mittwoch (19.05 Uhr bei SPORT 1) vor eigenem Publikum die Gelegenheit zum Ausgleich.

ALBA-Coach Muli Katzurin erwies sich nach der Niederlage vor 6800 Zuschauern in der ausverkauften Halle als fairer Verlierer: "Gratulation an Bamberg. Wir sind gut ins Spiel gekommen, dann haben wir aber Fehler gemacht. Für eine Mannschaft, die nur ein Training vor den Finalspielen zusammen hatte, haben wir zufriedenstellend gespielt."

Hines hält ALBA auf Abstand

In eigener Halle kamen die Gastgeber besser ins Spiel und führten schnell mit 5:0.

Nachdem Berlin seine komplette Startformation auf die Bank setzte, kam der achtmalige Meister besser ins Spiel und schaffte durch Julius Jenkins noch im ersten Viertel den zwischenzeitglichen Ausgleich. (Jetzt mitspielen: Werden Sie SPORT1 Tipp-König!)

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In der Folge entwickelte sich eine enge Partie, keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen. Nach einem Treffer von Kyle Hines gingen die Gastgeber mit vier Punkten Vorsprung in die Halbzeitpause.

Polster von sieben Punkten

Nach einigen Fehlwürfen gab der dreimalige Meister das Heft im dritten Abschnitt aber kurzzeitig aus der Hand.

Mit einem versenktem Dreier zum 51:47 stellte Casey Jacobsen den alten Abstand wieder her. Vier Punkte in Serie des eingewechselten Berliners Derrick Allen hielten das Spiel aber offen.

Erst in den letzten Minuten des Viertels setzten sich die Bamberger ab und gingen mit einem Polster von sieben Punkten in die letzten zehn Minuten.

Idbihi: "Viele kleine Fehler"

"Wir dürfen diese Runs nicht abgeben, wenn wir Meister werden wollen. Wir haben viele kleine Fehler gemacht", beklagte Yassin Idbihi bei SPORT1 die Niederlage.

Im vierten Viertel geriet der Sieg des besten Teams der Vorrunde, das in der Verteidigung noch mal einen Zahn zulegte und in den ersten fünfeinhalb Minuten nur einen Feldkorb zuließ, nicht mehr in Gefahr.

Dabei hatte ALBA, das 2008 letztmals den Titel holte, im Halbfinale noch alle drei Auswärtsspiele bei den Frankfurt Skyliners gewonnen. (BERICHT: Spiel 5)

Jenkins und "I-Mac" abgemeldet

Topscorer der Partie war der Bamberger Hines mit 15 Punkten. Der zweimalige Finals-MVP Casey Jacobsen und Sixth Man Brian Roberts steuerten je 14 Zähler bei.

Bei den Gästen war Allen mit 13 Zählern bester Werfer. Ex-MVP Jenkins (3 Punkte) und "Energizer" Immanuel McElroy (0 Zähler) waren dagegen abgemeldet.

Nach dem Erfolg fehlen den Bambergern nur noch zwei Siege zu ihrer vierten deutschen Meisterschaft und zu ihrem zweiten Double nach 2010.

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