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Dirk Nowitzki gewann 2011 mit den Dalles Mavericks die NBA-Meisterschaft © getty

Der NBA-Superstar wird wohl nicht in der Beko BBL spielen. Verletzte Gefühle der anderen Klubs gibt Nowitzki als Grund an.

Bamberg - Superstar Dirk Nowitzki wird selbst im Falle eines dauerhaften Lockouts in der NBA nicht in der Bundesliga auflaufen.

"Das halte ich nicht für realistisch. Da müsste ich mich für einen Klub entscheiden und die anderen wären sauer", sagte der 33-Jährige am Rande des Trainings mit der deutschen Nationalmannschaft in Bamberg.

Zuletzt hatten sich ALBA Berlin, die Brose Baskets Bamberg und Bayern München um eine Verpflichtung des NBA-Champions bemüht.

"Ich lasse mir immer die Zukunft offen, von daher schließe ich nie etwas zu 100% aus, ich glaube aber nicht, dass die Chancen relativ hoch sind", ließ sich Nowitzki eine Hintertür offen.

Auch mit einem baldigen Abschied Richtung Türkei oder China ist nicht zu rechnen. "Ich werde nicht für drei Spiele zu einem anderen Verein wechseln. Das kann ich mir nur vorstellen wenn absehbar ist, dass die Pause mehrere Monate andauern wird", sagte Nowitzki.

Reduzierung um 800 Millionen Dollar

Zuvor hatte unter anderen der chinesische Erstligist Zhejiang Lions um die Gunst des Forwards von den Dallas Mavericks gebuhlt.

Der Lockout in der NBA war zum 1. Juli in Kraft getreten, weil sich die Spielergewerkschaft und die Liga nicht auf einen neuen Tarifvertrag einigen konnten.

NBA-Boss David Stern fordert eine Reduzierung der Gehälter um insgesamt 800 Millionen Dollar (560 Millionen Euro). Zuletzt waren die Spieler 1998/1999 in Nowitzkis erstem NBA-Jahr ausgesperrt worden.

Die Saison startete damals mit Verspätung und wurde auf 50 Spieltage verkürzt.

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