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Nowitzki verfolgte das Spiel im TV und twittert Kommentare © getty

Die Münchner sehen in der Verlängerung schon wie der sichere Sieger aus. Doch dann kommt alles anders - auch dank David Holston.

München - Selbst Basketball-Superstar Dirk Nowitzki staunte über diesen hart erkämpften Quakenbrücker Sieg.

"Wow. Wer hat Bayern gegen Artland angeschaut? Super spannendes Spiel mit Wahnsinnsende", twitterte der NBA-Champion von den Dallas Mavericks vom heimischen Sofa.

Erst nach Verlängerung und einer atemberaubenden Energieleistung siegten die Artland Dragons Quakenbrück in der Beko BBL mit 86:83 (72:72, 42:34) gegen Bayern München und fügten dem Team des früheren Bundestrainers Dirk Bauermann bereits die dritte Auswärtsniederlage der Saison zu.

ALBA weiter auf der Siegesstraße

ALBA Berlin kann sich indes freuen:

Der Hauptstadtklub gewann bei den LTi Giessen 46ers mit 73:61 (41:28) und feierte damit den vierten Erfolg in Serie (DATENCENTER: Die Ergebnisse der Beko BBL).

Aufbauspieler DaShaun Wood, wertvollster Spieler der vergangenen Saison, war mit 21 Punkten bester Schütze bei den Berlinern.

Aufseiten der Gießener hielt einzig Center Elvir Ovcina mit 15 Punkten und fünf Rebounds dagegen. Berlin rückt nach diesem Erfolg auf den fünften Tabellenplatz vor.

Holston überragend

Die Artland Arena verwandelte sich beim spannenden Overtime-Sieg der Hausherren in einen Hexenkessel.

"Wenn ein Spiel so knapp ausgeht, gewinnt meistens nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft. Wir hatten das Quäntchen auf unserer Seite", sagte Quakenbrücks Trainer Stefan Koch.

Bauermann sah das ähnlich: "Wir haben ein wahres Spitzenspiel gesehen, mit einem sehr bitteren Ausgang für uns."

Bei den Gastgebern avancierte Aufbauspieler David Holston mit vier verwandelten Drei-Punkte-Würfen in der Verlängerung, darunter der spielentscheidende, zum Matchwinner für die Dragons (STENOGRAMME: Der 8. Spieltag) .

Bayern rutscht ab

Am Ende standen 23 Punkte für Holston zu Buche, beim Team aus München schien bis in die Verlängerung Je'Kel Foster der Mann des Spiels zu sein, doch seine 31 Punkte reichten am Ende nicht.

"Holston hat seine Mannschaft erfolgreich wieder ins Spiel gebracht und das Spiel dann auch für sie gewonnen. Da hätten wir deutlich konsequenter sein müssen", sagte Bauermann.

Nach der dritten Saisonniederlage im achten Spiel rutscht das Team von Trainer Dirk Bauermann auf Rang sieben ab, Artland zieht am Aufsteiger vorbei und belegt Platz sechs.

[kaltura id="0_sj9lr00p" class="full_size" title="Bayern scheitern in der Drachenhöhle"]

Skyliners verlieren erneut

In den weiteren Partien des Samstags verloren die enttäuschenden Fraport Skyliners zu Hause gegen Bremerhaven 55:63 (35:32).

Für die Mannen von Trainer Muli Kazurin war es bereits die sechste Saisonniederlage im achten Spiel.

Der BBC Bayreuth gewann bei den Walter Tigers Tübingen 69:53 (37:28) und Ludwigsburg unterlag zu Hause gegen Ulm knapp mit 76:77 (42:40).

Würzburg ohne Mühe

Erneuten Grund zur Freude hatte derweil Aufsteiger s.Oliver Baskets Würzburg.

Das Überraschungsteam der Saison setzte seine beeindruckende Serie fort und bleibt mit dem 30. Heimsieg in Folge weiter Teil der Spitzengruppe.

Trainer John Patrick traf mit den Franken erstmals auf seinen ehemaligen Klub und bezwang Schlusslicht BG Göttingen fast mühelos mit 92:60 (48:29).

Spitzenspiel in Bonn

Am Sonntag kommt es in Bonn (17.00 Uhr) zum Spitzenspiel der Bundesliga.

Die Telekom Baskets Bonn, mit sechs Siegen und einer Niederlage Tabellenzweiter, empfängt in eigener Halle den ungeschlagenen Tabellenführer und Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg.

Der Spieltag schließt mit den Begegnungen Trier gegen Braunschweig und Oldenburg gegen Hagen.

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