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Casey Jacobsen spielt seit 2009 in Bamberg bei den Brose Baskets © getty

Im Spitzenspiel der Beko BBL läuft Tabellenführer Bamberg aus der Distanz zur Höchstform auf und weist Ulm in die Schranken.

München - Die Brose Baskets Bamberg haben das Topspiel der Beko BBL gewonnen und durch das 102:74 (46:39) bei ratiopharm Ulm eine Wachablösung an der Tabellenspitze verhindert.

Die Franken fügten den "Spatzen" die erste Heimpleite der Saison zu, Kapitän Casey Jacobsen ragte mit 21 Punkten heraus.

Er traf all seine sieben Würfe aus dem Feld (darunter fünf Dreier) und beide Freiwürfe. (Stenogramme 21. Spieltag)

Die Fans kürten den Ex-NBA-Profi zum "Man of the Match".

Topscorer der Partie war aber Ulms Isaiah Swann mit 27 Zählern.

Liga-Rekord aus der Distanz

Die Bamberger, die nun vier Punkte Vorsprung auf Verfolger Ulm haben, stellten mit 18 verwandelten Dreiern (bei 27 Versuchen) ihren eigenen Liga-Rekord ein.

"Die Spieler, die schon lange bei uns sind, wie Jacobsen und Peja Suput, haben die Bedeutung der Partie erkannt und mit der nötigen Intensität gespielt", erklärte Brose-Baskets-Coach Chris Fleming bei SPORT1 den Kantersieg.

Roberts stark

Spielmacher Brian Roberts steuerte 20 Punkte und sieben Assists zum 19. Erfolg im 21. Saisonspiel bei.

Die Gäste verspielten zwar ihr 19:6-Polster noch im ersten Viertel bis zum 21:21, zogen aber direkt nach der Halbzeit entscheidend an und setzten sich auf 57:41 ab.

[kaltura id="0_3paw8xpf" class="full_size" title="Bamberg im Pokal Final Four"]

ALBA siegt bei BG

Im weiteren Verfolgerfeld zog der frühere Serienchampion ALBA Berlin auf dem vierten Platz durch ein 83:77 (47:24) bei Schlusslicht BG Göttingen nach Pluspunkten vorübergehend mit dem Tabellendritten Artland Dragons gleich.

FCB verliert

Hinter den Baskets Würzburg auf dem fünften Platz ließen sowohl der erneut auswärts enttäuschende Neuling Bayern München auf Rang sechs (68:70 beim Tabellenvorletzten TBB Trier) als auch die Phantoms Braunschweig (80:81 nach Verlängerung bei den Frankfurt Skyliners) Federn.

In den unteren Tabellenregionen verschafften sich die Walter Tigers Tübingen durch ein 73:65 (35:32) gegen EnBW Ludwigsburg zunächst etwas Luft zur Gefahrenzone, während die Giessen 46ers mit der 82:102 (39:53)-Heimniederlage gegen die Eisbären Bremerhaven den erhofften Brefreiungsschlag verpassten.

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