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Tim Ohlbrecht (l. mit Nadjfeji) wechselte 2009 von den Paderborn Baskets zu den Fraport Skyliners © imago

Der Aufsteiger kann auch in Frankfurt seinen Auswärtsfluch nicht besiegen. Jared Homans Double-Double bleibt unbelohnt.

München - Der Auswärtsfluch der Bayern-Basketballer hält weiter an.

Mit dem 49:68 geht der Aufsteiger am 23. Spieltag bei den Fraport Skyliners sang- und klanglos unter und muss weiterhin um die Playoff-Teilnahme in der Beko BBL bangen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Die Münchener kassieren durch die desolate Leistung die zehnte Auswärtsniederlage im elften Spiel und kann weiterhin nur vor heimischem Publikum überzeugen.

"Ich denke wir haben auf einem guten und hohen Niveau gespielt", erklärte Fraport-Center Marius Nolte bei SPORT1: "Alle Mannschaften sind gegen die Bayern bis in die Haarspitzen motiviert."

Homan überzeugt

Bester Werfer bei Bayern war Center Jared Homan, der mit 17 Punkten und elf Rebounds ein Double-Double erzielte. Maßgeblichen Anteil an der Pleite hatte die miserable Dreier-Quote von 14,3 Prozent (3/21).

Auf Seiten der Hessen überzeugte Jimmy McKinney mit 18 Punkten und Bankspieler Devin Gibson mit elf Punkten und acht Rebounds (STENOGRAMME: Der 23. Spieltag).

Bamberg und Ulm souverän

Spitzenreiter Brose Baskets Bamberg und Verfolger ratiopharm Ulm gaben sich keine Blöße.

Meister Bamberg gewann beim Tabellenletzten Göttingen souverän mit 101:68 (45:31) und bleibt vier Punkte vor Ulm, das sich mit 98:71 (60:48) gegen die Eisbären Bremerhaven durchsetzte.

Beide Teams treffen im am 24. März im Pokal-Halbfinale in Bonn aufeinander.

Im Verfolgerduell setzte sich der Vierte ALBA Berlin mit 94:70 (46:34) gegen die drittplatzierten Artland Dragons durch und verkürzte den Abstand auf den Konkurrenten auf zwei Punkte.

Wichtiger Sieg für Bonn

Im Rennen um die Playoff-Plätze haben die Telekom Baskets Bonn einen wichtigen 90:78 (43:30)-Erfolg gegen EnBW Ludwigsburg gefeiert.

Aufsteiger Baskets Würzburg hatte sich mit 72:54 (32:28) gegen den direkten Konkurrenten New Yorker Phantoms Braunschweig durchgesetzt und damit die Position in der ersten Tabellenhälfte gefestigt.

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