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Bauermann-Erbe geklärt: Pesic neuer Bundestrainer
Der Europameister-Macher von 1993 übernimmt nach der Ära Bauermann das Nationalteam. Der Oldie mutet sich eine Doppelfunktion zu.
München - Svetislav Pesic wird als Nachfolger von Dirk Bauermann erneut Bundestrainer.
Dies gab der Deutsche Basketball-Bund am Mittwoch bekannt.
Der Serbe Pesic hatte die deutschen Korbjäger 1993 zum EM-Titel geführt und gehört zu den renommiertesten Trainern in Europa.
"Ich freue mich sehr auf die kommende Aufgabe beim DBB. Ich glaube, dass mit der deutschen Nationalmannschaft noch so Einiges zu erreichen ist", erklärte Svetislav Pesic, der sein Amt im Sommer mit Beginn der EM-Qualifikation antreten wird.
Trainer in Doppelfunktion
Der 62-Jährige wird zudem in Doppelfunktion weiter Trainer in seiner serbischen Heimat bei Roter Stern Belgrad bleiben.
"Ich bin sehr froh, dass wir mit einem so erfolgreichen und renommierten Coach wie Pesic zusammenarbeiten können. Er hat eine riesengroße Erfahrung und ist genau der Trainer, den wir uns vorgestellt haben", sagte DBB-Präsident Ingo Weiss.
Erfolgsgarant Pesic
Pesic war von 1987 bis 1993 Bundestrainer und feierte anschließend unter anderem vier Meistertitel und zwei Pokalsiege mit ALBA Berlin, wo er bis 2000 unter Vertrag stand.
Er gilt als einer der renommiertesten Trainer in Europa. Mit dem FC Barcelona gewann er 2003 sogar das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Euroleague.
Der langjährige Bundestrainer Bauermann hatte seinen Posten nach der EM-Endrunde in Litauen nach fast achtjähriger Amtszeit aufgeben müssen, da die Statuten der Bundesliga eine Doppelfunktion nicht zulassen.
Die Basketball-Europameister
2011
Spanien
98:85 gegen Frankreich
2009
Spanien
85:63 gegen Serbien
2007 in Spanien
Russland
60:59 gegen Spanien
2005 in Serbien und Montenegro
Griechenland
78:62 gegen Deutschland
2003 in Schweden
Litauen
93:84 gegen Spanien
2001in der Türkei
Jugoslawien
78:69 gegen die Türkei
1999 in Frankreich
Italien
64:56 gegen Spanien
1997 in Spanien
Jugoslawien
61:49 gegen Italien
1995 in Griechenland
Jugoslawien
96:90 gegen Litauen
1993 in Deutschland
Deutschland
71:70 gegen Russland
1991 in Italien
Jugoslawien
88:73 gegen Italien
1989 in Jugoslawien
Jugoslawien
98:77 gegen Griechenland
1987 in Griechenland
Griechenland
103:101 gegen die Sowjetunion
1985 in der Bundesrepublik Deutschland
Sowjetunion
120:89 gegen Tschechoslowakei
1983 in Frankreich
Italien
105:96 gegen Spanien
1981 der Tschechoslowakei
Sowjetunion
84:67 gegen Jugoslawien
1979 in Italien
Sowjetunion
98:76 gegen Israel
1977 in Belgien
Jugoslawien
74:61 gegen die Sowjetunion
1975 in Jugoslawien
Jugoslawien
Sieger der Finalrunde
1973 in Spanien
Jugoslawien
78:67 gegen Spanien
1971 in der Bundesrepublik Deutschland
Sowjetunion
69:64 gegen Jugoslawien
1969 in Italien
Sowjetunion
81:72 gegen Jugoslawien
1967 in Finnland
Sowjetunion
89:77 gegen Tschechoslowakei
1965 in der Sowjetunion
Sowjetunion
58:49 gegen Jugoslawien
1963 in Polen
Sowjetunion
61:45 gegen Polen
1961 in Jugoslawien
Sowjetunion
60:53 gegen Jugoslawien
1959 in der Türkei
Sowjetunion
Sieger der Finalrunde
1957 in Bulgarien
Sowjetunion
Sieger der Finalrunde
1955 in Ungarn
Ungarn
Sieger der Finalrunde
1953 in der Sowjetunion
Sowjetunion
Sieger der Finalrunde
1951in Frankreich
Sowjetunion
45:44 gegen die Tschechoslowakei
1949 in Ägypten
Ägypten
Sieger der Finalrunde
1947 in der Tschechoslowakei
Sowjetunion
56:37 gegen die Tschechoslowakei
1946 in der Schweiz
Tschechoslowakei
34:32 gegen Italien
1939 in Litauen
Litauen
Sieger der Finalrunde
1937 in Lettland
Litauen
24:23 gegen Italien
1935 in der Schweiz
Lettland
24:18 gegen Spanien
Der 54-Jährige trainiert in der höchsten deutschen Spielklasse Aufsteiger Bayern München.
EM-Quali im Sommer
Bei der Suche nach dem 23. Bundestrainer der Verbands-Geschichte war keine übermäßige Eile geboten.
Die nächsten Pflichtspiele stehen erst im Spätsommer auf dem Programm (
BERICHT: EM-Quali 2013: DBB-Team meidet dicke Brocken).
Zwischen dem 18. August und 11. September spielt die Mannschaft in der Qualifikation zur EM-Endrunde 2013 in Slowenien.
Das Ticket für die Olympischen Spiele in London hatte das DBB-Team um NBA-Champion Dirk Nowitzki durch das Zwischenrunden-Aus in Litauen verpasst.