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Berlins Julius Jenkins stach den Dragons-Regisseur Will Blalock aus © getty

Am 18. Spieltag pirschen sich die Berliner durch den Auswärtssieg im Artland vor. Julius Jenkins stellt die Weichen auf Sieg.

München - ALBA Berlin hat am 18. Spieltag den Kontakt zum Spitzenreiter BG Göttingen wiederhergestellt.

Der Deutsche Meister landete einen ungefährdetetn 90:78 (48:32) Start-Ziel-Sieg beim Pokalsieger Artland Dragons und ist auf den dritten Rang vorgerückt (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Topscorer des Schlager-Spiels war Julius Jenkins, der 16 seiner 23 Punkte vor der Halbzeitpause erzielte. Bei den "Drachen" war Darren Fenn mit 15 Punkten am erfolgreichsten.

Die EWE Baskets Oldenburg haben allerdings ihren zweiten Tabellenplatz erfolgreich verteidigt.

Beim Tabellenvorletzten Giessen 46ers siegte das Team von Trainer Predrag Krunic dank einer starken ersten Hälfte mit 80:73.

23 Punkte voraus

Die "Albatrosse" starteten konsequent und setzten sich in den ersten dreieinhalb Minuten gleich ab, führten nach Casey Jacobsens Dreier mit 10:2.

Zwar kamen die Quakenbrücker 45 Sekunden vor Ende des Anfangsviertels durch Fenns Drei-Punkte-Spiel auf 15:18 heran, doch Berlins Julius Jenkins antwortete prompt aus der Distanz.

Die Gäste bauten ihren Vorsprung über 29:17 auf 47:24 (18.) aus, da sie in der ersten Hälfte über 60 Prozent ihrer Zwei-Punkte-Würfe und fünf von sieben Dreiern trafen.

Ellenbogen von Prewitt

Kurz nach dem Seitenwechsel brachte Chad Prewitt die Dragons mit einem Korbleger auf zwölf Punkte heran, doch kurz darauf leistete sich der US-Forward eine hässliche Aktion, als er mit seinem Ellenbogen Aleksandar Nadjfeji im Gesicht traf.

Nadjfeji stellte Mitte des dritten Viertels per Dunking zum 59:39 den 20-Punkte-Abstand wieder her.

Die Quakenbrücker kamen im Schlussabschnitt durch einen 13:0-Lauf bis 2:13 Minuten vor Schluss nochmal auf 71:80 heran, konnten aber die fünfte Schlappe in Folge - drei davon zu Hause - nicht abwenden, da Jenkins' Dreier den letzten Widerstand brach.

Wichtiger Erfolg für Köln

Mit 26:8 Punkten liegt Oldenburg gleichauf mit Spitzenreiter Göttingen (26:6), hat aber ein Spiel mehr verloren.

Göttingen gewann bereits am Donnerstag in Trier 76:71. Bester Werfer war Je'kel Foster mit 23 Punkten.

Im Tabellenkeller verbuchten die Köln 99ers im ersten rheinischen Derby einen wichtigen Erfolg.

Vor 3007 Zuschauern gewannen die 99ers gegen die Giants Düsseldorf äußerst knapp 80:78 (39:39) und feierten ihren zweiten Sieg in Folge.

Der Düsseldorfer Gordon Geib hatte zwei Sekunden vor Schluss zwar noch die Chance, für den Pokal-Halbfinalisten die Partie zu drehen, doch verfehlte sein Drei-Punkte-Wurf das Ziel.

Ulm verschafft sich Luft

Im Kampf um die Play-off-Plätze konnten sich ratiopharm Ulm eine gute Ausgangsposition verschaffen. Gegen den direkten Konkurrenten Brose Baskets Bamberg siegten die Gastgeber 96:79 (50:30) und haben als Tabellensechster bereits sechs Punkte Vorsprung auf die Verfolger.

Ebenfalls Siege gelangen ENBW Ludwigsburg mit einem klaren 71:54 (43:24) gegen die Giants Nördlingen und den Paderborn Baskets, die die Walter Tigers Tübingen 78:70 (40:30) besiegten.

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