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Braunschweigs Point Guard Dennis Schröder (l.) scheitert an ALBA-Center Idbihi © imago

Die Berliner schicken Braunschweig mit einer Packung nach Hause. Nur Wood bleibt im Tief. Trier lässt nach oben abreißen.

München - ALBA Berlin hat nach wettbewerbsübergreifend fünf Niederlagen in Folge seine Talfahrt beendet.

Die Hauptstädter besiegten zum Abschluss der Beko-BBL -Hinrunde den Tabellen-15. New Yorker Phantoms Braunschweig vor 9040 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof mit 80:58 (43:27) und verdrängten dadurch den FC Bayern München wieder von Platz 3.

Beste Korbjäger auf Seiten der Berliner, die sich durch einen 17:1-Zwischenspurt bereits in der ersten Spielhälfte nachhaltig auf 31:16 absetzten, waren Shooting Guard Nihad Djedovic und DBB-Center Yassin Idbihi mit 19 bzw. 17 Punkten. (STENOGRAMME: Der 17. Spieltag)

"Wir haben eine gute Reaktion auf die Niederlage gegen Moskau gezeigt und 40 Minuten mit voller Aggressivität gespielt. Das ist der einzige Weg, wie man gegen Teams aus dieser ausgeglichenen deutschen Liga auftreten darf", sagte ALBA-Coach Sasa Obradovic nach der Partie.

Und fügte an: "Heute war zu sehen, wie wichtig Nihad Djedovic ist, der uns in den letzten Spielen gefehlt hat. Braunschweig ist definitiv stärker einzuordnen als ihr aktueller Tabellenplatz."

Schröder nur zu Anfang stark

Reservist Djedovic überzeugte zudem mit fünf Rebounds und perfekter Quote bei acht Freiwürfen. Dagegen enttäuschte wie zuletzt Ex-MVP DaShaun Wood, der in knapp 25 Minuten nur auf drei Pünktchen und einen Assist kam.

Bei den Braunschweigern wehrten sich vor allem Nana Harding, Thaddeus McFadden und Dennis Schröder mit jeweils zwölf Punkten gegen die dritte Pleite nacheinander.

Der deutsche Youngster Schröder baute allerdings nach sieben Zählern im ersten Viertel ab.

Veikalas läuft heiß

Abstand zu den Phantoms haben die Telekom Baskets Bonn geschaffen, die ihrem Erfolg in Hagen ein 90:76 (39:28) gegen den Tabellensiebten TBB Trier folgen ließen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Der Litauer Benas Veikalas ragte im Team von Michael Koch mit 22 Punkten, darunter drei Drei-Punkt-Würfe heraus. Das deutsche Center-Talent Jonas Wohlfarth-Bottermann (8 Punkte, neun Rebounds) trübte seine Leistung an der Freiwurflinie, von der er neun von dreizehn Versuchen verfehlte.

Die TBB, die im Linkshänder Nate Linhart (16 Zähler, 10 Rebounds) ihren besten Akteur hatte, verliert durch die vierte Niederlage aus den letzten fünf Spielen den Anschluss nach oben.

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