Der Meister revanchiert sich im Kracher für die Pleiten in Euroleague und Beko BBL. Zwei Bamberger übertrumpfen Wood.

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München - Der deutsche Meister Brose Baskets Bamberg hat sich durch seinen ersten Saisonsieg gegen ALBA Berlin vorzeitig den Sieg in der Hauptrunde der Beko BBL gesichert.

Nach insgesamt drei Niederlagen in Hinspiel und der Euroleague bezwang der Double-Gewinner der vergangenen drei Jahre den früheren Serienmeister mit 89:80 (52:36) und ist mit 50:14 Punkten nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.

Die fünftplatzierten Berliner (38:26 Punkte) kassierten hingegen einen entscheidenden Rückschlag im Kampf um den vierten Platz, den sie ebenso wie das damit verbundene Heimrecht in den Playoffs nicht mehr erreichen könne.n (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Oldenburg siegt

Auf dem zweiten Platz besitzen lediglich noch die EWE Baskets Oldenburg (48:18) die Chance, mit Bamberg nach Punkten gleichzuziehen.

Die Niedersachsen besiegten die Telekom Baskets Bonn mit 84:74 (40:31), wegen des verlorenen Direktvergleichs ist der Sprung an die Spitze und damit die beste Ausgangssituation für die Playoffs dennoch unmöglich.

Auch in den vergangenen zwei Jahren war Bamberg als Hauptrundensieger in die Meisterrunde gestartet. (STENOGRAMME: Der 33. Spieltag)

Bamberg mit Blitz-Start

Vor heimischer Kulisse begann Bamberg äußerst motiviert und führten bereits nach knapp drei Minuten mit 12:2.

In der Folgezeit hielt die Mannschaft von Trainer Chris Fleming die Gäste konstant auf Distanz, der Sieg war zu keiner Zeit gefährdet.

Der Bamberger Anton Gavel war mit 21 Zählern treffsicherster Werfer auf dem Parkett. Auch seine Teamkollegen Philipp Neumann (19) und Casey Jacobsen (16) zeigte eine starke Leistung.

Auf Berliner Seite traf DaShaun Wood (16) am besten.

Bayern bricht Auswärtsfluch

Derweil beendete Bayern München nach elf Wochen ohne Auswärtssieg seine Negativserie.

Die Mannschaft von Trainer Svetislav Pesic behielt bei den Neckar Riesen Ludwigsburg mit 74:68 (37:29) die Oberhand und festigte vor Berlin mit 42:24 Punkten den vierten Rang.

Wegen des gewonnenen Direktvergleichs mit Berlin hat München damit zumindest im Viertelfinale Heimrecht.

Dragons in den Playoffs

Das Playoff-Ticket lösten zudem die Artland Dragons (38:28).

Die Mannschaft aus Quakenbrück siegte bei Phoenix Hagen mit 93:83 (53: 42) und ist als Sechster nicht mehr aus den Top 8 zu verdrängen.

Vizemeister ratiopharm Ulm besiegte die s.Oliver Baskets Würzburg mit 88:84 (37:38).

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