Die Ulmer feiern gegen Artland eine weitere Gala und ziehen vorzeitig ins Halbfinale ein. Oldenburg gewinnt Spiel 3 gegen Bonn.

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München - Vizemeister ratiopharm Ulm hat in der Beko BBL mit einem "Sweep" den Einzug ins Playoff-Halbfinale geschafft, auch die EWE Baskets Oldenburg stehen nach einem Heimsieg gegen die Telekom Baskets Bonn vor dem Weiterkommen.

Die Ulmer gewannen vor 6000 Zuschauern in der ausverkauften Halle gegen die Artland Dragons aus Quackenbrück überlegen mit 94:74 (49:37) und beendeten die Best-of-five-Serie mit 3:0 (DATENCENTER: Die Ergebnisse der Playoffs).

Dabei zeigten sich die Hausherren in allen Belangen überlegen, sowohl bei den Rebounds (44:26) als auch von der Dreierlinie mit 14 Treffern.

"Entscheidend war heute das Reboundverhältnis und ihre überragende Dreierquote", sagte Stefan Koch nach seinem letzten Spiel als Artland-Coach.

Sechs Ulmer punkten zweistellig

"Nach einer kurzen Pause werden wir uns auf das Halbfinale vorbereiten und erneut angreifen", sagte der Ulmer Trainer Thorsten Leibenath mit Blick auf das Halbfinale.

Auf Seiten der Ulmer punkteten gleich sechs Spieler zweistellig, am besten trafen Keaton Nankivil (15 Zähler) und John Bryant (14).

Insgesamt feierte Favorit Ulm bereits den sechsten Sieg in Folge gegen die Dragons.

Erfolgreichster Werfer der Gäste war Bryce Taylor mit 28 Zählern (SERVICE: Die Stenogramme der Viertelfinals).

Smeulders führt Oldenburg zum Sieg

In der Serie zwischen dem Hauptrunden-Zweiten Oldenburg und dem fünfmaligen Vizemeister aus Bonn liegen die Oldenburger nach dem deutlichen 97:67 (41:33)-Erfolg mit 2:1 in Führung und können mit einem weiteren Sieg die Serie für sich entscheiden.

Bester Werfer der Gastgeber war Robin Schmeulders mit 19 Punkten, für die Bonner kam Jarred Jordan auf 15 Zähler.

Der Gewinner der Serie trifft bei einem Halbfinal-Einzug auf Ulm (SERVICE: Das Playoff-Tableau).

Bayern können ALBA rauswerfen

Am Sonntag (14 Uhr) will Bayern München mit einer 2:0-Führung im Rücken den einstigen Serienmeister und Pokalsieger ALBA Berlin aus dem Wettbewerb werfen.

Zudem treffen Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg und das Überraschungsteam Phoenix Hagen (1:1/19.30 Uhr) aufeinander.

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