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John Bryant wechselte 2010 von den Santa Clara Broncos nach Ulm © getty

Der Transfer-Coup der Bayern kehrt nach Ulm zurück, zweifelt aber an einem warmen Empfang. Pesic steht der Wiesn im Weg.

Von Florian Pertsch

Zwei Jahre in Folge MVP mit ratiopharm ulm, Vizemeister der Beko BBL 2012.

Center John Bryant hat viele gute Erinnerungen an seinen alten Klub. In der kommenden Saison trägt der Big Man das Trikot des Rivalen FC Bayern München.

Wenige Tage vor dem Saisonstart in Bonn am Donnerstag (ab 15.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) absolviert Bryant mit dem neuen Verein ein letztes Testspiel in Ulm.

Ein Duell, das der US-Center kaum erwarten kann. "Das wird ein sehr interessantes Spiel. Die ganzen Emotionen, die alten Teamkollegen und viele Freunde. Die ersten Minuten werden nicht einfach", erklärte Bryant im Gespräch mit SPORT1.

"Das ist jetzt mein zu Hause"

Der Kontakt zu den Ex-Mannschaftskollegen ist aber auch nach dem Wechsel nicht abgebrochen. "Natürlich habe ich mit Per (Günther, Anm. d. Red.) telefoniert. Ich hatte sehr viel Spaß mit ihnen", sagte Bryant.

Ob es vom Ulmer Publikum einen warmen Empfang gibt, wusste er noch nicht so recht: "Ich kann es nicht sagen. Ich hoffe, sie verstehen meinen Schritt. Es war wichtig für meine Karriere. Ich wünsche Ulm nur das Beste, egal ob ich bejubelt oder ausgebuht werde." (DATENCENTER: Der Beko-BBL-Spielplan)

In München findet sich der Center langsam gut zurecht: "Es ist zwar alles ein bisschen größer und hektischer als in Ulm, aber ich habe mich ganz gut daran gewöhnt. Ich würde sagen, das ist jetzt mein zu Hause."

Die Pfunde purzeln

Selbst auf das Münchner Oktoberfest ist der 26-Jährige vorbereitet.

"Ich habe mir bereits letztes Jahr eine Lederhose gekauft. Dieses Jahr habe ich es aber noch nicht auf das Oktoberfest geschafft. Der Trainer hat einen ziemlich dichten Zeitplan vorgegeben. Wenn es nicht klappt, ist das nicht schlimm, ich war letztes Jahr schon ein paar Mal", erklärte Bryant profihaft.

Zur Einstellung kommt langsam auch wieder der Körper eines Profis. Bei Trainingsstart noch mit einigen Pfunden zu viel, hat das Trainingslager in Südtirol seine Wirkung nicht verfehlt.

"Es war hart. JedenTag joggen, danach in die Halle. Das ist für jeden hart, für mich vielleicht noch bisschen mehr", stellte er fest. "Aber ich fühle mich auf dem Feld schon viel besser. Zum Saisonstart wird sich die Arbeit dann auszahlen."

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