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Drasko Prodanovic hatte als Co-Trainer erheb- lichen Anteil an Kölns Meisterschaft 2006 © imago

Die Kölner ziehen angesichts der sportlichen Misere die Reißleine und setzen Assistenzcoach Zoran Kukic als Cheftrainer ein.

Köln - Bundesligist Köln 99ers hat sich als Folge der sportlichen Misere von Trainer Drasko Prodanovic getrennt und zugleich dessen bisherigen Assistenten Zoran Kukic als Nachfolger präsentiert. Dies gab der Meister von 2006 am Samstag bekannt.

Die Kölner haben von ihren letzten sechs Spielen fünf verloren und sind in der Tabelle Drittletzter, punktgleich mit dem Vorletzten, den LTi Giessen 46ers (DATENCENTER: Die Bundesliga).

Kukic saß am Sonntag in der wichtigen Partie bei Schlusslicht Eisbären Bremerhaven erstmals verantwortlich auf der Bank.

Appell an die Einstellung

"Wir haben uns zu diesem für den Verein und mich persönlich schweren Schritt entschieden, um der Mannschaft neue Impulse zu geben", sagte Kölns Sportdirektor Stephan Baeck.

Im letzten Jahr konnten die 99ers den finanziellen Kollaps knapp vermeiden, doch nun droht der sportliche Abstieg.

"Feuerwehrmann" Kukic appelliert daher an die Einstellung seiner Profis: "Ab jetzt müssen wir kämpfen bis zum Umfallen, jeder muss 100 Prozent Leidenschaft und Kampf mitbringen, nur so schaffen wir das gemeinsam", meinte der 35-jährige Bosnier mit österreichischem Pass.

99er der ersten Stunde

Zoran Kukic ist ein 99er der ersten Stunde. Seit der Bundesligazugehörigkeit der Kölner im Jahr 2001 ist der 35-jährige Bosnier mit österreichischem Pass mit den Kölnern verbunden.

Unter anderem feierte er als Power Forward mit dem Team Pokalsiege 2004 und 2005.

Prodanovic hatte das Traineramt bei den Rheinländern erst vor der laufenden Saison von Meister-Coach Sasa Obradovic übernommen.

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