ALBA Berlin bezwingt Artland Dragons und steht vor dem Finaleinzug. Die Albatrosse schalten Quakenbrücks wichtigsten Mann aus.

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Berlin - ALBA Berlin hat sich den ersten Matchball für das Playoff-Finale der Beko BBL erspielt.

Die "Albatrosse" bezwangen die Artland Dragons in Spiel 3 des Halbfinals mit 74:68 (41:35) und gingen mit 2:1 in Führung.

Den gleichen Stand gibt es im zweiten Halbfinale. Der FC Bayern verlor am Sonntag zwar gegen die EWE Baskets Oldenburg mit 103:105 nach Verlängerung (Bericht).

Dennoch führt der Hauptrunden-Primus weiter mit 2:1 (STENOGRAMME: Playoff-Halbfinale) und kam am Dienstag ins Finale einziehen.

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Vargas: Haben sie zermürbt

"Wir haben sie müde gemacht", sagte Berlins Akeem Vargas im SPORT1-Interview: "Wir hatten in Quakenbrück das Problem, dass wir nicht mehr so aggresiv verteidigt haben im vierten Viertel. Das ist uns heute gelungen und wir konnten sie zermüben."

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Schlüssel zum Sieg war die Taktik gegen Artlands Zauberzwerg David Holston. Der Spielmacher der Gäste kam erst spät ins Spiel. Vargas lobte: "Cliff (Hammonds, Anm. d. Red.) und ich haben einen guten Job gemacht".

Doch der starke Defensivspieler schob gleich eine Warnung hinterher: "In Quakenbrück - das sind Davids (Holston, Anm. d. Red) Heimkörbe."

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Dragons schnupperten am Comeback

ALBA hatte große Probleme mit dem bissigen Gegner, der im Viertelfinale Serienmeister Brose Baskets Bamberg ausgeschaltet hatte.

Selbst nach einer 71:59-Führung viereinhalb Minuten vor der Schlusssirene kamen die Gäste durch einen 7:0-Lauf noch einmal zurück ins Spiel zurück.

Berlin, das keinesfalls glänzte und nur 29 Prozent seiner Dreipunkteversuche im Korb unterbrachte (4/14), profitierte letztlich vor allem von den 19 Ballverlusten aufseiten der Dragons.

Redding überragt

Bester Werfer der Berliner war Reggie Redding mit 17 Punkten. Auch in allen anderen statistischen Werten überzeugte der US-Amerikaner.

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Bei Quakenbrück kam Larence Hill auf 18 Zähler.

Am Dienstag (ab 19.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM) kann der Klub aus der Hauptstadt ins erste Finale seit 2008 einziehen.

Das wird allerdings schwierig, da Quakenbrück zu Hause zuletzt überzeugte. Für Vargas im SPORT1-Interview jedoch kein Problem: "In Quakenbrück ist es immer schwer zu gewinnen. Wir haben da in dieser Saison noch keinen Sieg holt. Aber am Dienstag wird der erste kommen."

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