Die Kritik von ALBA Berlin an den Schiedsrichtern der Basketball-Bundesliga hat für den deutschen Pokalsieger Folgen. "Es wird eine Strafe geben", kündigte BBL-Geschäftsführer Jan Pommer in der "Berliner Morgenpost" an.

Nach den Regularien der Liga dürfe Kritik an Schiedsrichtern nur intern und nicht öffentlich geäußert werden. Alba fühlt sich systematisch benachteiligt und hatte mit dem Rückzug aus übergeordneten Gremien gedroht.

"Es reicht", sagte Geschäftsführer Marco Baldi, "irgendwann kann man nicht mehr sagen: Weitermachen, es ist uns egal". Seit zwei Jahren gebe es eine Tendenz gegen ALBA. Der Verein habe immer wieder Videomaterial an die BBL geschickt, doch passiert sei nichts.

Pommer bezeichnete die Vorwürfe als "abwegig und nicht akzeptabel". Den angedrohten Rückzug aus den Gremien hält der BBL-Geschäftsführer für "wenig hilfreich für ALBA und bedauerlich für die Liga".

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel