Geschäftsführer Marco Baldi von Tabellenführer ALBA Berlin ist von der BBL wegen seiner öffentlichen Kritik an den Schiedsrichtern zu einer Geldstrafe in Höhe von 2600 Euro verurteilt worden.

Gegen diese Entscheidung kann der 47-Jährige Berufung einlegen. Baldi hatte in mehreren Medien über eine "Unausgewogenheit" und "eine Tendenz kontra Alba" seitens der Schiedsrichterentscheidungen geklagt. In der Berliner Morgenpost wurde Baldi mit folgenden Worten zitiert: Er frage sich, "ob unterschwellig mitspielt, dass Jan Pommer (BBL-Geschäftsführer) immer die Unberechenbarkeit der Liga als höchstes Gut bezeichnet."

Diese und andere Aussagen, die Baldi der BBL-Geschäftsführung bestätigte, führten gemäß Paragraf 3.14.1 des Strafenkatalogs zur Geldstrafe. "Es ist nicht nachvollziehbar, wie Marco Baldi aufgrund der Einreichungen von Videos von Spielen seines Klubs zu der Überzeugung gelangt, Alba Berlin würde nachweisbar benachteiligt. Das ist schlichtweg falsch", sagte Pommer.

Hinsichtlich der Qualitätssicherung und -steigerung werden bis zu 75 Prozent der Begegnungen von Schiedsrichtertrainern oder per Video ausgewertet und entsprechend für die Nach- und Vorbereitung aufbereitet.

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