Der Geschäftsführer von ALBA Berlin, Marco Baldi, ist von der Geschäftsführung der Basketball-Bundesliga wegen "Kritik an Schiedsrichtern in der Öffentlichkeit" mit einer Geldstrafe in Höhe von 2.600 Euro belegt worden.

Baldi hatte gegenüber der "Berliner Morgenpost" geäußert, dass es hinsichtlich der Schiedsrichterentscheidungen eine "Unausgewogenheit" gebe und dass man diesbezüglich "seit fast zwei Spielzeiten eine Tendenz kontra ALBA verfolge." Der BBL-Strafenkatalogs sieht für derartige Aussagen Geldstrafen in Höhe von 500 bis 3.000 Euro vor.

BBL-Geschäftsführer Jan Pommer erklärte nach dem Urteil: "In der Art und dem Umfang, wie unsere Schiedsrichter aus- und fortgebildet werden, müssen wir uns hinter niemandem im deutschen Profisport verstecken. Im Gegenteil: Unser etabliertes System findet im europäischen Basketball große Anerkennung. Da ALBA Berlin all dies kennt und von uns stets ein Feedback bekommt, sind die Äußerungen von Marco Baldi schwer verständlich.

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