Die Phantoms Braunschweig haben bei ihrer ersten Teilnahme am Top-Four-Turnier um den deutschen Pokal für eine Überraschung gesorgt und das Endspiel erreicht.

Der Außenseiter setzte sich im ersten Halbfinale mit 82:77 (37:35) gegen Vorjahresfinalist Deutsche Bank Skyliners durch und trifft am Sonntag auf den Sieger der Begegnung zwischen Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg und den Artland Dragons. Dagegen ist für Frankfurt der Traum vom zweiten Pokalsieg der Vereinsgeschichte geplatzt.

Bester Werfer des Spiels war der Braunschweiger Jason Cain mit 25 Punkten. Aufseiten der Skyliners verbuchte DaShaun Wood, Topscorer der Beko BBL, 24 Zähler.

Der Favorit aus Frankfurt fand in der prall gefüllten Bamberger Arena nie richtig ins Spiel und lief kontinuierlich einem Rückstand hinterher. In der letzten Sekunde des ersten Viertels gelang dem Bundesliga-Zweiten aber die erste Führung, als Jimmy McKinney mit einem Dreier zum 20:18 traf.

Auch im weiteren Spielverlauf agierte Außenseiter Braunschweig entschlossener, konnte sich trotz einer schwachen Trefferquote der Frankfurter aber nicht entscheidend absetzen. Zur Pause führte das Team von Trainer Sebastian Machowski gegen den Ex-Meister mit 37: 35, nach dem dritten Viertel hieß es 57:52.

Erst im Schlussviertel sorgten die Phantoms vor allem dank des stark aufgelegten Amerikaners Cain für klare Verhältnisse und sicherten sich den verdienten Sieg gegen enttäuschende Frankfurter.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel