Die Chancen, dass Bundestrainer Dirk Bauermann in Personalunion Coach des FC Bayern bleibt, stehen nach dem Aufstieg der Münchner in die Beko BBL schlechter als gedacht.

Drei Tage nach einem Spitzentreffen zwischen der Liga und dem Deutschen Basketball-Bund in Münster machten Liga-Geschäftsführer Jan Pommer und Präsident Thomas Braumann bei einem Pressegespräch in Bamberg unmissverständlich klar, dass an der vertraglich fixierten Regelung zwischen der Bundesliga und dem Deutschen Basketball-Bund (DBB) nicht zu rütteln sei.

Und diese verbietet einem Bundestrainer, gleichzeitig einen Erstligisten zu coachen.

Braumann schloss einen Kompromiss nicht kategorisch aus, doch sei von den Bayern bislang kein Vorschlag gekommen.

Pommer betonte aber, dass er es als "Taschenspieler-Mogelei" empfände, wenn der FCB Bauermann zum Sportdirektor machen würden.

Und ein Acht-Monats-Vertrag beim Renommierklub, an dessen Ende Bauermann womöglich wieder das Nationalteam bei der Olympia-Quali 2012 betreuen würde, erfülle den "Umgehungstatbestand", sagte Braumann.

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