Bayern München hat die größte Hürde auf dem Weg in die Beko BBL genommen.

Der Aufsteiger erzielte mit der Stadt München eine Einigung zur Nutzung der Rudi-Sedlmayer-Halle.

Beide Seiten haben bereits den Mietvertrag unterschrieben. Dem ProA-Sieger war die Lizenz für die kommende Saison nur unter Vorbehalt erteilt worden, da der Klub bislang keine Halle nach BBL-Standards nachweisen konnte.

"Ich freue mich sehr, dass die Rudi-Sedlmayer-Halle nun wieder ihrem eigentlichen Zweck zugeführt wird, für den sie 1972 zu den Olympischen Sommerspielen errichtet wurde - dem Basketball", sagte Christine Strobl, 2. Bürgermeisterin von München.

Strobl glaubt, dass die Lösung allen Beteiligten Nutzen bringt.

"Es ist eine klassische Win-Win-Situation: die Stadt profitiert von der Reaktivierung der Halle, es wird neben Fußball nun eine weitere sportliche Attraktion in München geben. Und der FC Bayern bekommt durch die Vertragsunterzeichnung eine Spielstätte."

Die Bayern hatten das Konzept für Basketball in der Sedlmayer-Halle gemeinsam mit der Stadt in mehreren Verhandlungs- und Gesprächsrunden sowie Ortsterminen ausgearbeitet.

Die Halle steht seit 2003 leer, bis zum ersten Saisonspiel in München am 8. Oktober liegt noch viel Arbeit vor den Verantwortlichen.

"Die Sanierung der Halle ist logistisch und finanziell eine große Herausforderung für uns. Ich bin aber optimistisch, dass wir im Oktober eine großartige Spielstätte für erstklassigen Basketball vorweisen können", sagte Bayern-Vizepräsident Bernd Rauch.

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